„Es darf kein Zurück zur Nationalismus und Krieg geben. Gemeinsam wollen wir eine europäische Zukunft in NRW bauen." Dies war das Fazit der CDU-NRW Europakonferenz, die am vergangenen Samstag in der Kaiserstadt Aachen tagte. Der Vorsitzende der Europakonferenz, Dr. med. Peter Liese, MdEP betonte, dass die Konsequenz aus den aktuellen Schwierigkeiten von CDU und CSU nur darin bestehen kann, dass die Parteien den Streit überwinden müssen und sich auch die CSU klar für die europäische Einigung einsetzt. Schwerpunkthema war die zukünftige Förderung von Projekten in Nordrhein-Westfalen aus dem europäischen Haushalt. Erstmalig war Dirk Louy als Vertreter des Kreisverbandes der CDU Viersen bei dieser Europakonferenz eingeladen. Gerade für den Kreis Viersen mit seiner grenznahen Lage, ist die Zukunft Europas von besonderem Interesse. Wo Kultur und Wirtschaft so eng verflochten sind ist der Erhalt von offenen Grenzen, einem freien Handel und einer friedlichen Nachbarschaft gelebte europäische Gegenwart. Pascal Arimont, Vertreter der deutschsprachigen Gemeinschaft in Belgien, referierte sehr persönlich zum Thema grenzüberschreitende Zusammenarbeit. Pascal Arimont schilderte wie er in seiner Familie immer wieder eindrucksvoll die Erlebnisse des Krieges geschildert bekam. Eine Triebfeder sich jetzt für die Zusammenarbeit in der Euregio Maas-Rhein und in ganz Europa einzusetzen. Der Europaabgeordnete Markus Pieper stellte dar, wie die Europaabgeordnete aus NRW dafür kämpfen, dass es auch in Zukunft europäische Wirtschaftsfördermittel in Nordrhein-Westfalen gibt und machte an zahlreichen Beispielen deutlich, dass die wirtschaftliche Entwicklung unseres Landes durch diese Mittel enorm nach vorne gebracht wurde. Die Aachner Europaabgeordnete Sabine Verheyen, Sprecherin der größten Fraktion im Europäischen Parlament (EVP-Christdemokraten) im Kulturausschuss, stellte die Programme der EU zur Förderung im Bereich Jugend, Bildung und Kultur vor. Das Europäische Parlament setzt sich dafür ein, dass diese Mittel deutlich aufgestockt werden, da nur eine Begegnung der Menschen, Europa wirklich wachsen kann. Zurzeit gibt es sehr viel mehr gute Projekte als umgesetzt werden können. Abschließend referierte der Brexit-Beauftragte der christdemokratischen Fraktion Elmar Brok über das bevorstehende Abkommen mit Großbritannien. „Angesichts eines immer aggressiver werdenden Handelswettbewerbs, der wachsenden Globalisierung und einem Wandel in der Sicherheitslage kann nur ein starkes Europa die passende Antwort sein. Uns muss es wieder gelingen die Begeisterung für den europäischen Gedanken zu entfachen und selbstbewusst über die vielen Chancen zu sprechen. Es muss uns gelingen die Länder zu unterstützen die in unserer Gemeinschaft schwächeln aber den Mut zu Reformen haben. Andererseits muss es deutliche Worte gegenüber denen geben die unsere Wertegemeinschaft mit Füßen treten.“ so der neue Europabeauftragter der Kreisunion Viersen Dirk Louy."

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Die Landesregierung hat heute das „Dorferneuerungsprogramm 2018“ vorgestellt. Damit werden 94 Projekte in 62 Gemeinden mit rund 5,9 Millionen Euro unterstützt. Dazu erklären die CDU-Landtagsabgeordneten Dr. Stefan Berger und Dr. Marcus Optendrenk:
„Die Dörfer und kleinen Gemeinden in Nordrhein-Westfalen zu erhalten ist der Landesregierung ein wichtiges Anliegen. Immerhin sind die ländlichen Räume unseres Landes für nahezu die Hälfte unserer Bürger wichtiger Lebens- und Wirtschaftsraum. Dabei kommt es darauf an, die vielen Facetten unseres „Landes“ zu berücksichtigen. Viele Initiativen und Ideen haben sich dem angenommen, um etwa die vielfältigen Traditionen, die Herausforderungen im Wohnungs- und Arbeitsmarkt sowie die reichhaltige Kultur und Natur bestmöglich zu erhalten und zu fördern. Dies unterstützt die NRW-Koalition mit dem Dorferneuerungsprogramm.
In der Gemeinde Brüggen wird das Projekt zur Umgestaltung und funktionalen Weiterentwicklung des Bischof-Dingelstad-Platzes in Brüggen-Bracht mit 250.000 Euro gefördert. Dies ist ein wichtiger Faktor zur Verbesserung unserer Dorfgemeinschaft in Brüggen. Außerdem fließen 54.670 Euro in die Gemeinde Niederkrüchten, um die Kirchstraße in Niederkrüchten-Oberkrüchten dorfgerecht und barrierefrei umzugestalten. Gefördert werden dieses Jahr neben den Gemeinden auch Privatmenschen, um ortsbildprägende Gebäude erhalten zu können. Durch die seit dem 1. Januar 2018 wegfallenden bürokratischen Hürden, wurde die Situation für Antragssteller erleichtert. Das „Dorferneuerungsprogramm 2018“ ist eine gute Möglichkeit, um die Identitäten von Niederkrüchten und Brüggen und die Identifikation seiner Bürger nachhaltig zu prägen und zu erhalten.“

Anbei die Pressemitteilung.

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Die nordrhein-westfälische Landesregierung hat heute die Städtebauförderung 2018
bekanntgegeben. 256 Projekte aus ganz Nordrhein-Westfalen erhalten insgesamt 524
Millionen Euro. Das ist ein absoluter Höchststand in der Städtebauförderung.
Dazu erklären die Abgeordneten Dr. Stefan Berger und Dr. Marcus Optendrenk: „Es
ist das richtige Signal zur richtigen Zeit. Die Landesregierung hat mit der
Städtebauförderung 2018 ein Paket auf den Weg gebracht, dass die Städte und
Gemeinden ganz konkret unterstützt. Die Rekordsumme von über einer halben
Milliarde Euro ist in den geförderten Projekten gut angelegt. Wir freuen uns sehr, dass
auch der Kreis Viersen von diesem Förderprogramm profitiert. Konkret fließen mehr
als 6.056.000 Euro zur Projektförderung in den Kreis Viersen.
Hiervon fließen 123.000 Euro in das Projekt Stadtumbau West, Grefrath – Oedt. Das
Projekt Aktive Zentren, Viersen-Süchteln, wird mit 2.324.000 Euro unterstützt. Es
befasst sich unter anderem mit dem Umbau des Kultur- und Begegnungszentrum
Königsburg, sowie privaten Maßnahmen zur Verbesserung des Stadtbildes.
Darüber hinaus werden private Baumaßnahmen zur Verbesserung des Viersener
Stadtbildes, die Immobilienberatung und die Fortführung des Umbaus der Anne-
Frank-Gesamtschule mit weiteren 2.170.000 Euro gefördert.
Zudem fließen zur Umgestaltung der Lange Straße und zur Unterstützung privater
Baumaßnahmen zur Verbesserung des Stadtbildes 932.000 Euro in den Ortsteil
Dülken.
Mit 507.000 Euro unterstützt das Land auch das Projekt Aktive Zentren,
Alt-Willich, das sich unter anderem der Gestaltung des Marktes und der inneren
Petersstraße widmet. Von solchen konkreten Fördermaßnahmen profitieren wir alle“,
so Berger und Optendrenk
Hintergrund:
Das Städtebauförderprogramm 2018 stellt mit 524 Millionen Euro das höchste
Investitionsvolumen in Nordrhein-Westfalen seit Bestehen der Städtebauförderung
dar. Diese teilen sich insgesamt auf sechs Programme auf. An der Finanzierung
beteiligen sich das Land Nordrhein-Westfalen mit 203,9 Millionen Euro, der Bund mit
145,2 Millionen Euro, die EU mit 39,7 Millionen Euro und die Kommunen mit 135,2
Millionen Euro. Eine Übersicht über die geförderten Initiativen finden Sie auf der Seite
des Ministeriums: www.mhkbg.nrw.de

Anbei die Pressemitteilung.

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Die Koalitionsfraktionen CDU und FDP haben gestern Abend einen Antrag im Landtag beschlossen, um den illegalen Gülleimporten an den Niederrhein und insbesondere in den Kreis Viersen Herr zu werden.

Das NRW-Umweltministerium hat Anfang September dem Umweltausschuss des Landtags berichtet, dass offenbar im großen Umfang unerlaubte Gülleimporte nach Nordrhein-Westfalen stattfinden. Bei Überprüfungen ist festgestellt worden, dass rund ein Drittel der Güllelieferungen nach NRW falsch dokumentiert worden sind. Lieferungen gingen an nicht vorhandene Betriebe, falsche Adressen oder zu Betrieben, die auf Nachfrage angaben, gar keine Lieferung erhalten zu haben.

Diesen Missstand gilt es zu untersuchen und zu beheben. „Wir fordern unter anderem die lückenlose Erfassung von grenzüberschreitenden Gülletransporten“, sagt der FDP-Landtagsabgeordnete Dietmar Brockes. „Das bestehende, aus Zeiten der rot-grünen Vorgängerregierung stammende System ist lückenhaft und fehleranfällig. Gemeinsam mit unseren niederländischen und niedersächsischen Nachbarn müssen wir eine Regelung auf den Weg bringen, mit der unerlaubte Gülleimporte künftig verhindert werden“, fordert Brockes.

Dr. Marcus Optendrenk, Landtagsabgeordneter der CDU, erklärt: „Die illegalen Gülletransporte werden nicht mit in die Nährstoffbilanz eingerechnet. Sie belasten aber zusätzlich das Grundwasser. Das ist nicht hinnehmbar.“

In dem gemeinsamen Antrag beauftragen die Fraktionen von FDP und CDU die Landesregierung damit, die Gülleimporte vom Gülleproduzenten bis zum Endabnehmer nachvollziehbar zu machen. Zudem sollen behördliche Einsätze gegen unerlaubte Gülleimporte in Abstimmung mit den betroffenen Kreisbehörden und der Landwirtschaftskammer durchzuführen.

Auch der CDU-Landtagsabgeordnete Dr. Stefan Berger sieht dringenden Handlungsbedarf: „Um die Knackpunkte der bestehenden Praxis zu beseitigen, laufen bereits Gespräche zwischen den Umweltministerien. Wir benötigen ein funktionierendes System aus Kontrolle und Gegenkontrolle“, erläutert Berger.

Die vollständige Pressemitteilung finden Sie hier: Offensive gegen illegale Gülletransporte

Das Landeskabinett hat das Entfesselungspaket III auf den Weg gebracht. Es sieht  vereinfachte Planungen und schnellere Genehmigungsverfahren für den nordrhein-westfälischen Wirtschaftsstandort vor. In einem ersten Schritt hat die Landesregierung das Verfahren zur Änderung des Landesplanungsgesetzes Nordrhein-Westfalen eingeleitet. Damit sollen die Planungsverfahren vereinfacht, gestrafft und unkomplizierter gestaltet werden. Dazu erklären die Angeordneten Optendrenk, Berger und Oellers:

„Die NRW-Koalition baut weiterhin Bürokratie ab, damit Unternehmen wachsen und Arbeitsplätze schaffen können. Wir nehmen den Unternehmen damit weitere Steine aus dem Rucksack. Nach den Entfesselungspaketen I und II mit insgesamt 39 entlastenden Maßnahmen wie der Abschaffung der Hygieneampel, der Verschlankung des Tariftreue- und Vergabegesetzes oder der elektronischen Unterschrift, kommt jetzt das Entfesselungspaket III.

Nordrhein-Westfalen gewinnt damit weiter an Tempo. Im Standortwettbewerb hat das Land bislang darunter gelitten, dass die Planungs- und Genehmigungsverfahren im Vergleich zu anderen Bundesländern und unseren europäischen Nachbarn zu lang gedauert haben. Dem bereiten wir nun ein Ende.“

So ist eine Beschleunigung von Regionalplanverfahren vorgesehen. Bisher galt eine Mindestbeteiligungsfrist von zwei Monaten. Durch den Wegfall einer verpflichtenden Erörterung soll das Verfahren in einem Monat abgeschlossen sein. Außerdem werden die sogenannten Zielabweichungsverfahren durch die unkompliziertere Gestaltung der Mitwirkungsregelungen erheblich beschleunigt. Schließlich soll die Anfragepflicht der Kommunen bei der Anpassung der Bauleitplanung an die Ziele der Raumordnung in ein Beratungsrecht umgewandelt werden. In einem nächsten Schritt folgt die Verbändeanhörung zum Gesetzentwurf. Das Kabinett wird sich dann noch vor Jahresende erneut mit dem Paket befassen.

Darüber hinaus sollen immissionsschutzrechtliche Genehmigungsverfahren beschleunigt werden. Bisher dauern Genehmigungsverfahren oft länger als in anderen Bundesländern oder etwa in den Niederlanden. Ziel ist in Zukunft eine Verfahrensdauer von drei bis sieben Monaten bei vollständigen Antragsunterlagen. Erreicht werden kann dies unter anderem durch die Digitalisierung des Anzeigeverfahrens und des Genehmigungscontrollings. So werden im Interesse der Wirtschaft rechtssichere und unter Umweltaspekten wirksame Verfahren entwickelt.

Weitere Maßnahmen zur Erleichterung und Beschleunigung wirtschaftlicher Aktivitäten in Nordrhein-Westfalen wurden auf den Weg gebracht:

Erweitertes Gewerbe-Service-Portal.NRW: Seit 1. Juli 2018 ist die elektronische Entgegennahme von Gewerbeanmeldungen durch die Wirtschaftskammern sowie deren elektronische Weiterleitung an die kommunalen Ordnungsbehörden über das Gewerbe-Service-Portal.NRW möglich. Die Funktionalitäten werden schrittweise weiter ausgebaut: In den nächsten Monaten sind auch Um- und Abmeldungen von Gewerbebetrieben sowie die Eintragung in die Handwerksrolle elektronisch und medienbruchfrei möglich. Bis Ende des Jahres kann auch die Gebührenerhebung über das Gewerbe-Service-Portal.NRW erfolgen.

Erleichterte Nutzung Erneuerbarer Energien: In Nordrhein-Westfalen werden nutzbare Erdwärmepotenziale in größeren Tiefen vermutet, deren Untersuchung, Erkundung und Erschließung aufgrund einer Erlassregelung der Vorgängerregierung quasi verhindert wurde. Mit der Aufhebung des sogenannten Bohrerlasses vom 18.11.2011 werden nun diese Hemmnisse zur Nutzung der Tiefengeothermie in Nordrhein-Westfalen beseitigt. Die Gewinnung von Erdenergie ist damit leichter als bisher.

Die vollständige Pressemitteilung: 2018-09-28 PM Entfesselungspaket III

Berger Oellers Optendrenk 2018

Landwirtschaft und Politik im Kreis Viersen machen sich große Sorgen um eine Ausdehnung der für Menschen ungefährlichen Schweinepest. In Belgien, nur 60 Kilometer von der deutschen Grenze entfernt, sind zuletzt erste Fälle aufgetaucht. Für die Schweinehalter im Kreis Viersen könnte eine Ausdehnung existenzgefährdend sein. Dies wurde auch beim Treffen des Kreisagrarausschusses Viersen mit den heimischen Abgeordneten Berger und Optendrenk intensiv thematisiert.

Zum Thema Gülle soll im nordrhein-westfälischen Landtag eine Initiative auf den Weg gebracht werden, die ein kontrolliertes digitales Register über die Käufer und Verkäufer von Gülle vorsieht. Weitere Themen waren die Verhinderung der afrikanischen Schweinepest und die Novellierung des Jagdgesetzes.

Peter Joppen, Vorsitzender des Kreisagrarausschusses: „Mit der neuen Landesregierung gehen viele Entscheidungen für die Landwirte in die richtige Richtung. Der Kreisagrarausschuss wird weiter die Anliegen der Landwirte in die christdemokratische Politik tragen.“

Berger und Optendrenk wiesen ausdrücklich darauf hin, dass die europäischen Fördertöpfe so ausgestaltet sein müssen, dass auch kleine und mittlere Betriebe zukünftig weiter Förderung erhalten. Landwirtschaftliche Flächen müssen in den Händen von Familien bleiben und dürfen bei gestiegenen Preisen nicht Spielball von internationalen Konzernen werden.

Die Pressemitteilung: 2018-09-27 PM Berger und Optendrenk Kreisagrarausschuss

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CDU-Kreistagsfraktion sieht Probleme bestätigt

Land will Kontrollmöglichkeiten verschärfen

Das Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur und Verbraucherschutz hat in einem Bericht zu illegalen Gülletransporten im zuständigen Fachausschuss des Landtags über Maßnahmen gegen illegale Gülletransporte berichtet und auf Nachfragen dargestellt, dass die niederländische Datenbank „Digitales Dossier“ etliche Fehler enthält.

Die Datenbank soll Basis für die düngerechtliche Kontrolle sein. Das Ministerium kommt aber zum Ergebnis, dass eine Vergleichbarkeit der Datenqualität der niederländischen Datenbank mit der in NRW genutzten Wirtschaftsdünger-Datenbank derzeit nicht gegeben ist. Bei der Prüfung von 1.348 Adressen waren allein 341 der angeblichen abnehmenden Betriebe nicht existent oder Schreiben konnten nicht zugestellt werden. Weitere 121 Adressen waren unvollständig oder fehlerhaft.

„Das ist heftig, ein gutes Drittel der Datenbank ist fehlerhaft und ermöglicht so illegale Gülletransporte aus den Niederlanden“, stellt Peter Joppen vom CDU-Kreisagrarausschuss fest.

Zudem wird über 716 Verfahren berichtet, bei denen 476 Bußgelder in der Höhe von 40 Euro bis 9.500 Euro verhängt wurden. „Diese Bußgelder sind viel zu niedrig“, findet CDU-Fraktionsvorsitzender Peter Fischer. Wer Tag für Tag unsere Umwelt zerstört und Langzeitfolgen in Kauf nimmt, macht unsere Heimat kaputt und gehört deutlich bestraft.

Das Ministerium will die Kontrollmöglichkeiten verschärfen. Dazu gehört die Kontrolle der aufnehmenden Betriebe, der Transportmeldungen und der Kennzeichnung und Qualität bezüglich möglicher Schadstoffe. Noch in diesem Jahr soll auf Ebene der beteiligten Vollzugsbehörden ein Treffen stattfinden, bei dem konkrete Ansätze für eine Verbesserung der Überwachung erörtert werden.

Anbei die Pressemitteilung als PDF-Datei.

Die Polizei muss in der Fläche sichtbar sein

Das die Polizei in der Fläche sichtbar sein muss, war eine der Kernaussagen von
NRW-Innenminister Herbert Reul im Rahmen des Gesprächs mit den Vertretern der
CDU-Fraktionsvorsitzendenkonferenz im Düsseldorfer Ministerium des Innern. Dafür, so der Minister, würden in diesem Jahr 2300 und im kommenden Jahr 2400 neue Polizisten zur Ausbildung eingestellt werden. Hinzu kämen Ausstattung wie Büros und Fahrzeuge sowie Angestellte im Verwaltungsbereich zur Entlastung der Kollegen im Außendienst und in der Kriminalpolizei.

„Wir wollen hier alles aktivieren, was möglich ist“, sagte Reul. Dabei sollten die Kreispolizeibehörden im ländlichen Raum nicht an Personal verlieren. Eine schwierige Aufgabe, denn auch im Bereich des Landeskriminalamtes - Stichwort Terrorbekämpfung - gebe es personelle Probleme. „In den kommenden Jahren muss in allen Bereichen flexibel umverteilt werden“, so Reul.

In diesem Zusammenhang brachte er zur Entlastung der Polizei auch die privaten
Sicherheitsdienste ins Gespräch. Wichtig sei es, die organisatorischen
Voraussetzungen dafür zu schaffen, mehr Frauen für die Polizei zu gewinnen und zu
halten. Weiter regte er eine flexible Regelung des Eintrittsalters in den Ruhestand auf freiwilliger Basis an. Nachwuchs fehle außerdem im IT-Bereich. Hier denkt man im
Ministerium über eigene Ausbildung von Spezialisten nach, will aber auch verstärkt die Nähe zu Universitäten suchen. Auch bei der Ausbildung von mehr Kriminalbeamten sah der Minister Handlungsbedarf: „Es werden immer mehr Profis gebraucht.“

Beim Thema Einbruchschutz verwies Minister Reul auf die neue Software SKALA, die derzeit noch nur in Großstädten im Einsatz ist und wahrscheinliche zukünftige Tatorte vorhersagen soll, in Zukunft aber auch für den ländlichen Raum geplant ist. Walter Fasbender aus Krefeld informierte über das polizeiliche Präsenzkonzept, mit dem man in seiner Stadt gute Erfahrungen gesammelt habe, um die „gefühlte Sicherheit“ zu erhöhen.

Bei der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit wünschten sich die Teilnehmer eine technische Aufrüstung der Polizei über die Grenzen hinweg. Herbert Reul verwies auf datenschutzrechtliche Probleme. Zuständigkeiten seien über die Landesgrenze hinweg oft nicht klar, „da müssen wir weiterkommen“. Er griff den Vorschlag der Fraktionsvorsitzendenkonferenz Niederrhein gerne auf, dazu zu einer Sondersitzung mit den Landräten und Oberbürgermeistern entlang der Grenzen einzuladen.

2019 09 03 Besuch Reul

 

Hier die Pressemitteilung als PDF-Datei.

Der neue Newsletter von Dr. Stefan Berger MdL und Dr. Marcus Optendrenk MdL: September 2018..

Pressemitteilung des Tennisclub TC 69 Willich-Anrath

Spiel, Satz und Sieg

 11. Tennisturnier unterstützt einen alleinerziehenden syrischen Vater mit 3 Kindern.

Das Tennisturnier am Samstag, den 25.08.2017 der CDU in Kooperation mit dem Tennisclub TC 69 Willich-Anrath war ein großer Erfolg. Die Formel gemeinsam mehr zu erreichen: Politik + Sport = Gute Tat! Dieses Leitmotiv stand über dem Tennisturnier vom Tennisclub TC 69 Willich-Anrath. Wir wollten etwas Gutes tun und dabei gleichzeitig sportlich aktiv sein“, erklärte CDU-Mitglied Reinhard Maly zur Idee dieses 11. karitativen Tennisturniers. 38 Tennisspieler/-innen nahmen am Turnier teil. Für das leibliche Wohl sorgten Ute und Saskia Schimmel. Die Organisatoren Reinhard Maly und Frank Pawlik zeigten sich von den Leistungen der teilnehmenden Tennisspieler/-innen sehr zufrieden. Die Geldspende werden wir gerne dem syrischen Vater zur Verfügung stellen. Auf dem Bild 106: Startaufstellung zum Benefizturnier der 38 Tennisspieler/-innen auf der Anlage des TC69 Willich-Anrath. Auf dem Bild 128 vlks., Frank Pawlik TC 69, Dr.Marcus Optendrenk CDU, und Reinhard Maly CDU.

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„Niederkrüchten ist eine lebendige Gemeinde. Damit das so bleibt müssen wir konkrete Maßnahmen gegen die Folgen des demografischen Wandels auf dem Land fördern. Dazu gehören nicht nur eine Studienplatzvergabe an junge Menschen, die sich verpflichten als Landarzt zu arbeiten und der Bürokratieabbau auf allen Ebenen des Gesundheitswesens. Es geht auch um viele kleine und große Bausteine vor Ort“. Das ist das Fazit des CDU-Landtagsabgeordneten Marcus Optendrenk nach einer mehr als zweistündigen Diskussion mit etwa 30 Vertretern der ortsansässigen Heilberufe sowie Bürgermeister Karl-Heinz Wassong im Elmpter Cafe Achten über die Herausforderungen vor Ort. Diskutiert wurde etwa über die Möglichkeit, ältere Patienten trotz sich verändernder Familienstrukturen weiterhin in die Arztpraxen zu bringen, um eine ortsnahe Versorgung aufrecht zu erhalten.

Vom Zahnarzt bis zur Hebamme, von der Tierärztin bis zum Apotheker und Physiotherapeuten trafen sich an diesem Nachmittag Vertreter der örtlichen Gesundheitsversorgung für Mensch und Tier, um über den Mangel an Pflegekräften, bürokratischen Aufwand oder die Sicherung der traditionellen mittelständischen Praxisstrukturen zu sprechen. Vor der Diskussion hatte Optendrenk die Zahnarztpraxis von Dr. Andreas Fink, dem Organisator der Veranstaltung, besucht und sich einen Eindruck von der Tierarztpraxis von Dr. Nina Ungerechts verschafft. Anschließend führten Dr. Walter Pöpel, Dr. Günter Vosdellen und Dr. Christoph Hein durch ihre allgemeinärztliche und internistische Praxis. Auch hier ging es um zahlreiche Einzelfragen der Gesundheitspolitik und der ärztlichen Praxis.

Bürgermeister Wassong regte ein weiteres Zusammentreffen an, um die Leitbilddiskussion der Gemeinde Niederkrüchten mit der Kommunal-, Landes und Bundespolitik noch enger zu verzahnen. „Wir bringen die Akteure zusammen, damit wir auch in Zukunft lebenswerte und attraktive Orte haben. Denn eine gute Gesundheitsversorgung ist wichtig für eine gute Entwicklung – nicht nur in Niederkrüchten“, fasste Marcus Optendrenk zusammen.

Die vollständige Pressemitteilung:  Diskussion mit Praktikern in Niederkrüchten

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