Der Kreisvorstand und die Kreiskonferenz der CDU Kreis Viersen nominierten Dr. Stefan Berger einstimmig für die Kandidatur zur Europawahl.

Der derzeitige Europaabgeordnete für den Niederrhein, Karl-Heinz Florenz aus Wesel hatte bekannt gegeben für die nächste Europawahl nicht zur Verfügung zu stehen. Florenz ist seit 1989 mit einem Mandat im Europaparlament vertreten.

Im Bezirk CDU Niederrhein werden zunächst die Vorschläge gesichtet.

Weitere Bewerber kommen bisher aus dem Rhein-Kreis-Neuss und aus dem Kreis Kleve. Voraussichtlich noch im Frühsommer wird in einer Delegiertenversammlung der CDU Niederrhein dann entschieden, welche Personalie für die Landesliste vorgeschlagen wird.

Der CDU-Kreisvorsitzende Dr. Marcus Optendrenk freut sich über die Nominierung aus dem Kreis Viersen: „Mit Stefan Berger nominieren wir nicht nur einen erfahrenen Parlamentarier sondern auch einen niederrheinischen Familienvater, der die Menschen aus unserer Heimat in Brüssel vertreten soll.“ Optendrenk weiter: „Stefan Berger befasst sich seit Langem im Europaausschuss des Landtags mit den Auswirkungen von Brüsseler Entscheidungen auf den Niederrhein. Europa muss für die Menschen greifbar sein – deshalb schlagen wir Stefan Berger der Bezirksversammlung vor.“

Dr. Stefan Berger

                           

Zur heutigen Plenardebatte über den Ausbau der Kooperation Nordrhein-Westfalens mit Belgien, den Niederlanden und Luxemburg erklärt der stellvertretende Vorsitzen der CDU-Landtagsfraktion, Marcus Optendrenk:
„Was historisch gewachsen eine solche Erfolgsgeschichte ist, wollen wir weiter ausbauen. Benelux, das war vor 60 Jahren tatsächlich der europäische Aufbruch im Kleinen. Etwas ganz Neues. Fünfzig Jahre später wurde unser Bundesland Nordrhein-Westfalen „privilegierter Partner“ dieser Benelux-Union. Wir dürfen froh sein, unsere Nachbarn als Freunde zu haben und freuen uns, in diesem Jahr sein 10-jährigen Jubiläum begehen zu können.
Diese enge Partnerschaft wirkt in vielen Bereichen. Nordrhein-Westfalen wickelt mehr als zwanzig Prozent seines gesamten Außenhandels mit den drei Benelux-Ländern ab. Die Niederlande sind sogar der wichtigste Handelspartner unseres Landes. Für unsere Bürger ist es fast selbstverständlich, sich ohne Grenzen zwischen Luxemburg und Texel, Aachen und Antwerpen zu bewegen. Das gilt für den Tourismus, für Städtepartnerschaften, für die gemeinsame Arbeit in den Euregios, aber auch im kulturellen und sozialen Leben. Wir haben zudem Anknüpfungspunkte bei der Infrastruktur und der Inneren Sicherheit. Dies gilt es, gemeinsam mit den Regierungen der Benelux-Staaten, strukturell weiterzuentwickeln, auszubauen und damit noch ungenutztes Potential auszuschöpfen. So können wir diese Erfolgsgeschichte im Jubiläumsjahr der Kooperation mit unseren Nachbarn fortschreiben.“
Hintergrund:
Die Partnerschaft der Benelux-Staaten wurde 1958 mit dem Benelux-Vertrag und der Zollunion begründet. 2008 hat der erneuerte Benelux-Vertrag diese Partnerschaft verfestigt und Nordrhein-Westfalen ist Teil davon. In dem grenzüberschreitenden Lebens-, Wirtschafts- und Arbeitsraum leben über 45 Millionen Menschen und es wird ein jährliches Bruttoinlandsprodukt von fast 1,8 Billionen Euro erwirtschaftet. Eine solche Region ist weltweit einzigartig.MO am Schreibtisch 1

Hier der Link zur Pressemitteilung von der CDU Landtagsfraktion NRW.

Mit einem starken Team stellt sich der CDU-Kreisagrarausschuss auf seiner Mitgliederversammlung breiter auf. Neben dem wiedergewählten Vorsitzenden Peter Joppen aus Vorst, engagieren sich nun Claudia Wendt aus Gützenrath und Christina Kothes aus Süchteln zwei Stellvertreter sowie Claudia Achten aus Kempen als Geschäftsführerin für eine nachhaltige und moderne Landwirtschaft im Kreis Viersen. „Ich bin froh, dass wir auch mit neuen Beisitzern, frische Impulse im Kreisagrarausschuss setzen können. Vor allem im Hinblick darauf, dass ich in zwei Jahren den Vorsitz abgebe. Es ist dann an der Zeit den Stab an die nächste Generation zu übergeben.“, so Peter Joppen. Denn die Herausforderungen für die Zukunft sind vielfältig, was die mit 70 Teilnehmern gut besuchte Diskussion mit Staatssekretär Dr. Bottermann vom Landesministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbrauchschutz zeigte.

Die Pachtpreise für landwirtschaftliche Fläche steigen enorm, da die zur Verfügung stehende Fläche sinkt. Vor allem durch weitere Flächenversiegelung durch die Ausweitung der Stadtflächen für Wohnbauten, Gewerbeflächen und Verkehr. Pro Tag verliert NRW 10 Hektar fruchtbare Acker- und Weidefläche, das entspricht 14 Fußballfeldern. „Auf Beton wächst keine Nahrung“, so Joppen, „hier besteht dringender Handlungsbedarf. Wir Landwirte erzeugen gerne regionale Lebensmittel, um diese auch regional zu vermarkten. Voraussetzung dafür ist vor allem eine andere Umsetzung von Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen.“ Das ist auch das Ziel der Landesregierung wie Staatssekretär Dr. Bottermann darstellt. Die Flächenversiegelung muss weiter reduziert werden. Ein wichtiger Baustein dafür sei es, die vorhandenen Naturflächen zu pflegen und aufzuwerten und keine weiteren Flächen der Landwirtschaft zu entziehen.

Staatssekretär Dr. Bottermann wirbt dafür, in den oft emotional geprägten Agrardiskussion, respektvoll miteinander umzugehen, um sachliche Lösungsansätze gemeinsam zu erarbeiten, auch bei der Tierhaltung. Tierhaltung muss in NRW weiterhin machbar bleiben. Hier sind bestehende Tierhaltungssysteme weiterzuentwickeln, um mittelfristig eine breitere Akzeptanz der Bevölkerung zu erhalten. Dies sollte nach Ansicht von Bottermann möglich sein, ohne den Bürgern vegetarische oder vegane Ernährung vorzuschreiben.

Foto 1 Nienhaus Vorstand

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Foto 2 Nienhaus Fruhen Bottermann MdLs

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Am Freitag, 5. Januar 2018, besuchten mindestens 20 Sternsinger die CDU Kreisgeschäftsstelle in Viersen. "Segen bringen - Segen sein".
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Vergangenen November beschloss die sogenannte Luftraumkonferenz in Düsseldorf wesentliche Änderungen des regionalen Luftraums. Durch den Wunsch der Deutschen Flugsicherung soll die Luftraumgrenze am Niederrhein weiter verschoben werden. Eine Folge wären erhebliche Einschränkungen für die dort beheimateten Luftsportler.

Dies nahm der heimische Bundestagsabgeordnete Uwe Schummer und sein Landtagskollege, Dr. Marcus Optendrenk, zum Anlass, den geschäftsführenden Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, Christian Schmidt, anzuschreiben. Beide betonen unter anderem, dass durch die Änderungen entstehende Verkehrsdichte die Gefahr von gefährlichen Annäherungen erhöht werde. Allein am nördlichen Niederrhein und den angrenzenden Niederlanden sind mehr als 150 Segel- und Motorflugzeuge mit hunderten von Luftsportlern beheimatet. Zudem käme es zu einem Rückgang des Thermik-Raums, der insbesondere von Segelflugzeugen genutzt wird.

„Der  Wunsch der Deutschen Flugsicherung nach einer Ausweitung des Luftraums in diesem Bereich ist nachvollziehbar. Dennoch möchten wir zu bedenken geben, dass insbesondere im stark frequentierten Luftraum im Westen Nordrhein-Westfalens ein besonderes Augenmaß erforderlich ist. Vor diesem Hintergrund würden wir uns freuen, wenn Sie den Plan der Deutschen Flugsicherung noch einmal prüfen lassen würden – auch mit Blick auf den bei uns beheimateten Luftsport“, betonen Uwe Schummer und Dr. Marcus Optendrenk in ihrem Schreiben an den Bundesminister.

Schummer Dr. Optendrenk Quelle Gebhard Bucker Photography 2 2