Als "Sieg der Vernunft" bewertet der Kreis Viersener Bundestagsabgeordnete Uwe Schummer den Beschluss der Kassenärztlichen Vereinigung am Wochenende, keine weiteren Veränderungen beim ärztlichen Notdienst durchzuführen. Geplante Reformschritte, die zu einer Reduzierung der Notdienste geführt hätten, sind somit auf Eis gelegt. Schummer: "Den Ärzten, die sich auf der Vertreterversammlung dem Konzept einiger KV-Funktioäre widersetzt haben, gilt mein besonderer Dank." Sinnvoll sei eine stärkere Kooperation zwischen Krankenhäusern und Notdiensten. Dies fördere die stärkere Zusammenarbeit von Ärzten mit den Krankenhäusern. Schummer: "Derzeit wird die Telemedizin im Deutschen Bundestag beraten. Auch dies wird sich gerade in ländlichen Bereichen auswirken." Schummer appelliert an die KV, einen neuen Lauf der ärztlichen Notdienste im Kreis Viersen transparent und im stärkeren Dialog mit Ärzten und den kommunal Verantwortlichen vorzubereiten.

Zu den Plänen von Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble international mehr Transparenz gegen illegale Finanzgeschäfte zu schaffen erklärt der finanzpolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Marcus Optendrenk: "Die CDU-Landtagsfraktion unterstützt in vollem Umfang das vorgestellte Maßnahmenpaket von Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble und dem bayerischen Finanzminister Markus Söder zur Schaffung von mehr internationaler Transparenz gegen illegale Finanzgeschäfte. Deshalb werden wir dazu in der kommenden Woche einen entsprechend einen eigenen Antrag dem Landtag Nordrhein-Westfalen vorlegen. Das wichtigste Instrument zur Bekämpfung von Steueroasen ist die Schaffung von Transparenz. Die Veröffentlichungen so genannten "Panama Papers" zeigen, dass der Druck gegenüber Staaten, die Steuerhinterziehung und Geldwäsche begünstigen, weiter erhöht werden muss. Zudem braucht es weitere Bemühungen, um den Standard zum internationalen Informationsaustausch über Finanzkonten weiterzuentwickeln. Außerdem müssen Gewinnverlagerungen und Gewinnverkürzungen allgemein bekämpft werden. Diese Punkte wollen wir mit unserer Initiative voranbringen. "

veranstaltung bundesverkehrswegeplanDer CDU Stadtverband Viersen hatte zur Informationsveranstaltung "Bundesverkehrswegeplan - Konsequenzen für Viersen" eingeladen. Rund 60 Bürgerinnen und Bürger folgten der Einladung in die Anne-Frank- Gesamtschule. Vorsitzender Marc Peters und Stellvertreter Thomas Gütgens führten zusammen mit dem heimischen Bundestagsabgeordneten Uwe Schummer durch den Abend und stellten sich den Fragen der Interessierten. Uwe Schummer gab einen Überblick zum Entwurf des Bundesverkehrswegeplans. Ein wichtiger Erfolg sei, dass der "Eiserne Rhein", eine reine Güterstrecke zwischen den Häfen Antwerpen und Duisburg, gestrichen wurde. Intensiv diskutiert wurde der zweigleisige Ausbau der Bahntrasse Dülken-Kaldenkirchen und die damit verbundene "Viersener Kurve". Beides hat im aktuellen Entwurf des Bundesverkehrswegeplans 2030 keine Priorität erhalten. Allerdings findet erstmals bei der Erstellung eines Bundesverkehrswegeplans eine Bürgerbeteiligung statt. Uwe Schummer: "Diese Chance sollten wir nutzen und unsere Interessen einbringen." Befürworter und Gegner tauschten sehr sachlich ihre Argumente aus. Bürger, Unternehmen und Verbände haben bis zum 2. Mai die Möglichkeit auf folgender Internetseite (www.bmvi.de/bvwp2030-stellungnahme) Informationen zum Bundesverkehrswegeplan abzurufen und Stellung zu nehmen. 

Der Viersener Künstler, Manfred Aktun, übergab Uwe Schummer  sein Gemälde "Hoffnung". Das Gemälde ist für Bundeskanzlerin Angela Merkel. Der Künstler sagte: “Es sein persönlicher Dank für die menschliche und europäische Flüchtlingspolitik der Bundeskanzlerin". Uwe Schummer hat das Kunstwerk mit nach Berlin genommen und wird es der Kanzlerin im Deutschen Bundestag zeigen und übergeben.

Die Fontys International Hochschule Venlo hat eine Zweigstelle in Kempen eröffnet. Das begrüßt der direkt gewählte Bundestagsabgeordnete des Kreises Viersen, Uwe Schummer. Grenzüberschreitende Studienmöglichkeiten und die Zusammenarbeit mit Unternehmen in der Euregio werden deutlich verbessert. Mit dem Sitz im Technologie- und Gründerzentrum Niederrhein (TZN) stehen die Studenten der Fontys am Campus Venlo und die Unternehmen im Kreis Viersen im direkten Kontakt. Schummer betont, dass die Chancen der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit in der Euregio genutzt werden müssen. Durch das Studium an der Fontys sind die jungen Menschen bestens auf die Arbeit in der Grenzregion vorbereitet. Sie können mit Kontakten auf deutscher und niederländischer Seite punkten. "Beste Voraussetzung für eine gute Zusammenarbeit mit unseren niederländischen Freunden und für eine Stärkung des Wirtschaftsstandortes Niederrhein," so Schummer. Um die Zusammenarbeit von Studierenden und Unternehmen im Kreis Viersen weiter voranzutreiben, plädiert Uwe Schummer dafür, dass auch die in Krefeld und Mönchengladbach ansässige Hochschule Niederrhein eine Zweigstelle im TZN in Kempen bekommt.