Die Kriminalität im Kreis Viersen steigt deutlich an. Über 40% mehr Einbrüche im vergangenen Jahr als in den Vorjahren. Eine geringe Aufklärungsquote. Höchste Anzahl an gefährlichen und schweren Körperverletzungen seit drei Jahren. Höchste Zahl der Raubdelikte seit mindestens mehr als 5 Jahren, Und das neue Konzept zur Bekämpfung des Wohnungseinbruchs (stärke Präsenz und mehr Kontrolldruck) konnte wegen der Begrenzung der Personalstärke nicht erfolgreich umgesetzt werden. Keine Bankrotterklärung aber eine besorgniserregende Entwicklung auch hier bei uns im Kreis Viersen. Seit mehreren Jahren gibt es Personalrückgang bei der Kreispolizeibehörde. Hatte die Behörde im Jahre 2012 noch 426 Mitarbeiter waren es im Jahre 2015 nur 398. Bis zum Jahre 2020 ist ein weiteres Minus von etwa 25 Stellen zu erwarten. Dies bedeutet eine Gesamtreduzierung bis 2020 im Vergleich zum Jahre 2012 um 53 Stellen oder um 12,5 %. Stellt Manfred Wolfers - stellvertretender Vorsitzender im Polizeibeirat Polizeibehörde Viersen - fest. Es ist ein simples Beispiel von Mengenlehre, dass die verbleibenden Beamten auch bei vorbildlicher Arbeit und hohem Einsatz sowie Überstunden dies nur schwer oder unzureichend bewältigen können. Bedauerlich und nicht akzeptabel ist auch die Entwicklung der Gewaltbereitschaft gegenüber Polizei, Sicherungs-, Ordnungs- und Rettungspersonal. Auch diese Entwicklung muss bei der Personalzumessung berücksichtigt werden. Die CDU-Kreistagsfraktion - so ihr Vorsitzender Michael Aach - wird in Zukunft sorgfältig und mit Bedacht die Entwicklung im Kreis beobachten und die Entscheidungsträger im Land Nordrhein-Westfalen auffordern, hier für eine Kehrtwende Sorge zu tragen.

Besuch der Rathäuser endete in ViersenVor kurzem endete die Veranstaltungsreihe "Besuch der Rathäuser" in Viersen. Auf Einladung von der Jungen Union Kreis Viersen kamen die JU und CDJA-Verbände zur nächsten und letzten Station im Viersener Forum zusammen. Empfangen wurden die Nachwuchspolitiker durch den Landrat Dr. Andreas Coenen und Marco Hally. Dr. Coenen hat einige Fragen aus der Runde beantwortet. Herr Hally, Fachreferent für Kreistagsangelegenheiten stellte die Struktur des Kreises Viersen vor. Fazit: Auf deutscher und niederländischer Seite gibt es ähnliche politische Themen sowie gesellschaftliche Herausforderungen. Seit November letzten Jahres besuchten die JU und CDJA-Verbände im EUREGIO Rhein-Maas-Nord Gebiet die Rathäuser von Venlo, Mönchengladbach, Krefeld und Viersen. Auftakt war im Venloer Rathaus und der Abschluss war Freitagabend im Viersener Kreishaus. Die jungen Christdemokraten haben sich durch diese Veranstaltungsreihe noch intensiver kennen gelernt. "Die gleichen jungen Christdemokraten werden in Zukunft als Funktions- und Mandatsträger in den einzelnen Kreis- und Stadträten auch zusammenarbeiten müssen. Und wenn man sich bereits kennt, dann sind große Steine vorab aus dem Weg geräumt worden. Die Christdemokraten sind für die freundschaftliche und politische grenzüberschreitende Zusammenarbeit erfolgreich und nicht die Sozis, Herr Schiefner", betont Viersens CDU-Ratsherr und JU`ler Ole Wiggers. Am letzten Wochenende kamen die oben genannten Christdemokraten zu einer gemeinsamen Tagung mit Hilfe der Konrad-Adenauer-Stiftung in Venlo zusammen. Die Tagung war mit Spitzenpolitikern von der CDU sowie der niederländischen CDA sehr gut besetzt. Neben den Spitzenpolitikern von CDU und CDA waren auch die Nachwuchspolitiker von JU und CDJA zahlreich vertreten. Die Politiker von morgen sprachen über eine noch intensivere grenzüberschreitende Zusammenarbeit. Die Kommunalpolitik auf beiden Seiten der deutsch-niederländischen Grenze funktioniert unterschiedlich. Jetzt sind die Unterschiede für die jungen Christdemokraten bekannt. "In den nächsten Wochen werden die ersten grenzüberschreitenden Themen in Zusammenarbeit mit den niederländischen Freunden auf dem Weg gebracht", so Ole Wiggers.

20161603 US bei Human PlusDer direkt gewählte Bundestagsabgeordnete des Kreises Viersen, Uwe Schummer, besuchte die Hilfsorganisation von Human Plus in Nettetal. Human Plus leistet Opfern von sozialen, wirtschaftlichen und kriegerischen Missständen Hilfe. Dasselbe gilt für Menschen, die aufgrund von Naturkatastrophen in Not geraten. In den Lagerhallen stehen bereits sortierte und verpackte Paletten. Herr Ioannidis und Dr. Kamp berichten dem Politiker, dass in wenigen Tagen ein LKW mit 14,4 t Babymilch und Babynahrung und ein weiterer LKW mit 13,2 t Medikamenten, Verbandstoffen, Babymilch, Nahrungsmitteln und Fußbällen das Nettetaler Zentrallager verlassen. Ihr Ziel ist das Kriegsgebiet in Syrien. "Gerade die Babynahrung ist extrem wichtig. So etwas ist in der Krisenregion nicht zu bekommen", berichtet Ioannidis. Uwe Schummer hatte die Vertreter von Human Plus bereits in Berlin empfangen, damit weitere Unterstützung durch den Bund erzielt werden kann. Auch an diesem Tag nimmt der Bundestagsabgeordnete Aufgaben mit in die Hauptstadt. Er will prüfen, ob die Arbeit der Organisation durch den Bundesfreiwilligendienst unterstützt werden kann. Neben dieser Prüfung will Schummer auch die Kontakte zwischen der Organisation und dem Bundesentwicklungsministerium intensivieren. "Human Plus kann aufgrund seiner schlanken Personalstruktur ohne hemmenden Bürokratie- und Verwaltungsaufwand sehr flexibel und individuell handeln. Gerade in diesen Krisengebieten, muss die Hilfe vor allem eins sein: Schnell und direkt bei den Menschen ankommen", unterstreicht Uwe Schummer. Das beigefügte Bild zeigt Dr. Kamp und Herrn Ioannidis von Human Plus im Gespräch mit Uwe Schummer im Nettetaler Zentrallager

20161103 Uwe Schummer und Tobis RoblDer Kempener Tobias Robl absolviert derzeit ein Praktikum im Wahlkreisbüro des Viersener Bundestagsabgeordneten Uwe Schummer. Dabei möchte der 20-jährige, der stellvertretender Vorsitzender der Jungen Union Kempen-Grefrath ist, seine politischen Kenntnisse und Kompetenzen erweitern und mehr über die vielfältigen Aufgaben eines Bundestagsabgeordneten erfahren. Schon nach der Hälfte seines Praktikums stellt der junge Politiker fest: "Politik ist ein hartes Geschäft." Bereits 2014 konnte er sich ein Bild der parlamentarischen Arbeit bei einem Praktikum in Schummers Bundestagsbüro in Berlin machen. "Die ständige Verbindung vom Bundestag und der Viersener Heimat ist beeindruckend.", so Robl. Bei seiner Mitarbeit in Schummers Team setzt er sich täglich mit aktuellen Themen auseinander, kommt mit Bürgern und Unternehmen ins Gespräch und erfährt, wie spannend und abwechslungsreich politische Arbeit ist. Langeweile schließt sich aus.