Die nordrhein-westfälische Landesregierung hat das Förderprogramm „Dritte Orte – Häuser für Kultur und Begegnung im ländlichen Raum“ aufgelegt. Dadurch sollen konkret die sogenannten „Dritten Orte“ gefördert werden – also Orte der Kultur und Bildung, der Begegnung und der Vernetzung. Dazu erklärt der CDU-Landtagsabgeordnete Dr. Marcus Optendrenk:

„Die „Dritten Orte“ sind vor allem in den ländlicheren Regionen eine wichtige Anlaufstelle zur Begegnung, Vernetzung und zum kulturellen Austausch untereinander. Die Stärkung des vielfältigen kulturellen Lebens in Nordrhein-Westfalen ist ein zentrales Anliegen der NRW-Koalition. Mit dem Förderprogramm des Landes sollen diese Initiativen sichtbarer gemacht und zu regionalen Ankerpunkten ausgebaut werden. Das geht nicht ohne eine solide Planung, die das Land in einer ersten Förderphase mit insgesamt 750.000 Euro unterstützt. Dieses Geld ist wichtig, damit die konzeptionelle Weiterentwicklung nicht von den finanziellen Ressourcen der einzelnen Träger abhängt.

Ich freue mich besonders, dass sich in unserer Region Initiativen aus dem Kreis Viersen auf dieses Förderprogramm bewerben können. Dabei können innovative und experimentelle Begegnungsstädten konzeptioniert und ausgebaut werden, die zu einer echten Belebung der ganzen Region führen können. Projektträger werden hierfür von Seiten des Landes beraten, wodurch Synergien entstehen und das kulturelle Potential noch besser genutzt werden kann. Ich hoffe sehr, dass sich Initiativen von diesem besonderen Förderprogramm angesprochen fühlen.“

Hintergrund:

Die NRW-Koalition hat sich schon im Koalitionsvertrag die Unterstützung der „Dritten Orte“ in ländlichen Regionen zur Aufgabe gemacht. Im April 2018 haben die regierungstragenden Fraktionen hierzu einen Antrag ins Plenum eingebracht.

Alle Informationen zur Beantragung der Förderung finden Sie auf der Seite des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen: www.dritteorte.nrw

Das neue Förderprogramm hat eine Laufzeit von 2019–2023 und fördert kulturelle Einrichtungen in kommunaler oder freier Trägerschaft. Die Bewerbungsphase endet am 30. April 2019. Eine Fachjury entscheidet über die Förderungen. Voraussetzung ist die Kooperation mit weiteren Einrichtungen, Vereinen oder Initiativen, um gemeinsam die Entwicklung beziehungsweise Weiterentwicklung eines Dritten Ortes für die Region voranzubringen.

Die vollständige Pressemitteilung: PM – Dritte Orte

Anhang zur Pressemitteilung: 2019-01-15 ANHANG Brief aus Düsseldorf zum Förderprogramm Dritte Orte

MO

Das neue Landesprojekt „Sportplatz Kommune – Kinder- und Jugendsport fördern in NRW“ unterstützt die ersten 54 Kommunen in Nordrhein-Westfalen – darunter auch die Stadt Nettetal. Dazu erklärt der CDU-Landtagsabgeordnete Dr. Marcus Optendrenk:

„Mit dem Förderprogramm „Sportplatz Kommune“ soll von 2019 bis 2022 der Kinder- und Jugendsport vor Ort in Kita, Schule und Sportvereinen ausgebaut und weiterentwickelt werden. Es freut mich sehr, dass die Stadt Nettetal unter den ersten 54 Kommunen ist, die finanziell gefördert werden. Die Jury, bestehend aus Mitgliedern des Landessportbundes NRW, der Staatskanzlei des Landes Nordrhein-Westfalen, des Kinder- und des Schulministeriums, der Universität Duisburg/Essen sowie der Kommunalen Spitzenverbände, wählte aus einer Vielzahl von Projektideen erfolgversprechende und innovative Anträge wie den des Nettetaler Stadtsportverbandes aus.
Die Projekte erhalten eine finanzielle Förderung von 2.500 bis maximal 15.000 Euro bis zu zwei Jahre lang. Die Höhe der Fördersumme ist dabei projektabhängig. „Sportplatz Kommune“ legt einen besonderen Augenmerk auf die Vernetzung der kommunalen Akteure von Kommunen und Vereinen, um so innovative Projekte für den Kinder- und Jugendsport vor Ort zu entwickeln. Das passt sehr gut zu den Ideen, die im Rahmen des Workshops von Stadtsportverband und Vereinen vor einigen Wochen entwickelt worden sind. Gemeinsames Engagement zahlt sich aus und wird sich nun positiv auf die Sportförderung unserer Kinder auswirken. Am 12. Februar 2019 findet die erste Projektkonferenz in Düsseldorf statt, um weitere Ideen zu entwickeln und auszutauschen. Eine weitere gute Möglichkeit, die passgenauen Bewegungs- und Sportangebote für die Kinder und Jugendlichen aus Nettetal weiterzuentwickeln.“

Hier der Brief aus Düsseldorf

Ohne Heizung und mit sehr eingeschränkten Mitteln arbeiten, das ist die Nettetaler Tafel in ihrer kleinen Halle am Donkelsvennweg in Kaldenkirchen gewohnt. Vor allem in den Wintermonaten ist es kalt und unwirtlich in der Unterbringung des Vereins. Dass sich das ändert, dafür will sich der Nettetaler Landtagsabgeordnete Marcus Optendrenk einsetzen. Während seines Besuches vor Ort fahren die Transporter der Tafel, umgebaute Postfahrzeuge, Lebensmittel an, die nicht mehr verkauft werden, aber weiterhin zum Verzehr geeignet sind. Zahlreiche Lebensmittelmärkte in Nettetal geben ihre Produkte unentgeltlich ab und machen damit die Arbeit der Tafel erst möglich.

Eine Schar von nahezu 50 Ehrenamtlichen sortiert in mehreren Schichten diese nach Verwendbarkeit und verteilt sie an Bedürftige in ganz Nettetal. „Das geschieht aus Mitmenschlichkeit und Nächstenliebe, und das nicht nur in der Vorweihnachtszeit, sondern das ganze Jahr hindurch. Ich bin sehr beeindruckt von diesem Engagement“, so Marcus Optendrenk nach dem Gespräch mit Vorstand und Mitarbeitern der Nettetaler Tafel. Mehr als 400 Haushalte mit rund 950 Personen, davon mehr als 350 Kinder, werden über mobile Ausgabestellen erreicht. Die Ehrenamtler des Vereins leisten immerhin  rund 220 Arbeitsstunden pro Woche, vom Abholen der Waren bis zur Sortierung, Lagerung und Auslieferung. Michael Althoff, Vorsitzender des Vereins, ist ungeheuer dankbar für die Spenden, die den gemeinnützigen Verein erreichen. Die fehlende Heizung oder auch das Fehlen einer Vielzahl von Kühlboxen für den täglichen Betrieb stellen den Verein vor große finanzielle Herausforderungen.

„Wir sind dankbar, dass uns schon heute viele Menschen helfen bei unserer Arbeit für andere. Aber es wäre schon gut, wenn wir die Arbeitsbedingungen verbessern könnten“, so Althoff. Optendrenk lud Vorstand und Helfer des Vereins zu einem kleinen „Betriebsausflug“ in den Landtag nach Düsseldorf ein. Diese Einladung wurde auch sofort angenommen.

2018_12_19 Foto Besuch Tafel Nettetal

Landtagsabgeordneter Dr. Optendrenk (7. v.r) bei der Päckchenübergabe an Michael Althoff (5.v. r.) einem Teil seines Teams

 

Der Nettetaler CDU-Vorsitzende Marcus Optendrenk hat sich bei den Stadtwerken nach den weiteren Planungen im Bereich Süchtelner Straße/Sittard erkundigt. Durch die Stadtwerke wurde ihm jetzt mitgeteilt, dass die derzeit bestehende vollständige Sperrung bis zur Umgehung (L 373) voraussichtlich am 21.12.2018 durch eine Teilsperrung ersetzt werden soll. Das bedeutet: die Verkehrsprobleme werden so weit wie möglich reduziert. Die Stadtwerke teilten Optendrenk weiter mit:

„Leider kann die Vollsperrung nicht früher aufgegeben werden, da jetzt Oberflächenarbeiten durchgeführt werden. Die Gesamtmaßnahme wird voraussichtlich bis Ende März andauern (dies hängt u.a. von der Witterung ab). Die baulichen Maßnahmen sind hier recht umfangreich, da neben den üblichen Arbeiten wie Hausanschlussneuverlegung, Erstverlegung einer Gasleitung auch Freileitungsverkabelungsmaßnahmen und die Verlegung einer Wassertransportleitung ausgeführt werden.“

Optendrenk, der auch Ratsherr für den Lobbericher Bereich Sittard ist, freut sich, dass jetzt Klarheit zum weiteren Fortgang der Baumaßnahmen besteht. „Es ist einfach wichtig, dass die Bürger wissen, was gemacht wird und wie es weiter geht. Das ist mit dieser Information passiert.“

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