Gemeinsame Pressenotiz CDA Venlo und Nordlimburg / CDU Kreis Viersen

Die Christdemokraten auf beiden Seiten der Grenze wollen in Zukunft verstärkt konkrete Themen und Projekte in Kreis und Region angehen. Dafür haben sie eine klare Idee entwickelt. „Wir wollen, dass mitten im malerischen Naturpark Maas – Schwalm – Nette Menschen gemeinsam – und ohne Grenzen in den Köpfen, an der gemeinsamen Zukunft arbeiten “, so resumierte CDU – Kreisvorsitzender Dr. Marcus Optendrenk. Mit seinen Kollegen Jos Teeuwen, Vorsitzender des CDA Venlo und Venlos Alt-Wethouder Hanno Lamers hatte er die Vertreter der Christdemokraten aus Nordlimburg und dem Kreis Viersen ins Nettetaler Restaurant Secretis eingeladen. Gut zwanzig Partei- und Fraktionsvorsitzende sowie Wethouder folgten der Einladung, darunter auch der Landtagsabgeordnete Stefan Berger sowie die Venrayer Wethouderin Anne Thielen.

Vincent Pijnenburg, Vorsitzender des Businessclubs Maas Rhein und Dozent an der Fontys Hochschule in Venlo, warb in einem Einführungsvortrag dafür, die großen Chancen einer solchen grenzüberschreitenden Entwicklung zu erkennen und zu nutzen. Im persönlichen Bereich ist es das Kennenlernen untereinander und die Erkenntnis, dass die Welt nicht an der Grenze aufhört. „Der Kreis ist rund“, so Pijnenburg und warb dafür, die durch die alte Grenze immer bestehende „Rücken - an - Rücken – Position“ aufzugeben. Die Niederlande und Deutschland – insbesondere NRW – sind bedeutende Handelspartner. Der Brexit bringt diese Länder noch mehr zusammen, denn manche britischen oder internationalen Unternehmen suchen neue Standorte auf dem Kontinent. Und das häufig bei uns. Gemeinsam könne man von den internationalen Entwicklungen profitieren: so endet die „neue Seidenstraße von China nach Westen in Duisburg, also vor unserer Haustür. Pijnenburg fand viel Zustimmung für seine Idee einer grenzüberschreitenden Region, die jeweils eigene Vorstellungen zulässt und sich von unten her „bottom up“ durch die Menschen in der Grenzregion entwickelt.

Teilnehmer aus Kempen, Niederkrüchten, Viersen, Schwalmtal, Tönisvorst und Nettetal sowie neben Venlo auch Venray, Horst an de Maas und Peel en Maas, wollen Schwung in die Nachbarschaft bringen. Für den Nettetaler Jürgen Boyxen braucht Grenzüberschreitung eine emotionale Basis, damit die Bevölkerung die Notwendigkeit der Zusammenarbeit erkennt. Dr. Stefan Berger, CDU- Kandidat für die Europawahl 2019, unterstützt wie sein Kollege Marcus Optendrenk die Idee, das deutsch – niederländische Jugendwerk aus Landesmitteln auszubauen. Dieses könnte eingesetzt werden, um vielen ehrenamtlichen Initiativen grenzüberschreitende Kontakte zu ermöglichen, vom Sport bis zur Kultur, von Pfandfindern bis Schulen. Das hält auch Hanno Lamers für ganz wichtig. Gerade die kleinen Maßnahmen führten die Menschen zusammen.„Es geht nur über persönliche Kontakte“, so auch der Kempener Peter Fischer, Vorsitzender der CDU-Kreistagsfraktion.

Jungen Leuten die Attraktivität des Grenzraumes zu vermitteln, bedeutet: die Sprachen zu erlernen, Klassenfahrten und Begegnungen zu organisieren und Informationen über Studienangebote in den Ländern zugänglich zu machen. Die Viersener CDU mit Sebastian Achten will da vorangehen.Christian Lange aus Nettetal ergänzt:„Sport und Kultur schaffen den schnellsten Anschluss untereinander“. Um wirtschaftlich miteinander profitieren zu können, gilt es Netzwerke zu knüpfen und Interessen zu bündeln. Jos Teeuwen wird schon bald zum nächsten Treffen einladen, um an konkreten Themen zu arbeiten. Sie sollen dann auch in das Programm der CDA Limburg für die Provinzwahlen im März 2019 einfließen.

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Schüler des Erasmus-von-Rotterdam-Gymnasiums in Viersen, meiner ehemaligen Schule, haben mich mit Austauschschülern aus Spanien,Italien und Lettland besucht. In der Diskussion ging es vor allem um die Zukunft Europas.

Besuch im Landtag am 6.11 (1)

Angehende ErzieherInnen verarbeiten Ihren Austausch mit SpanierInnen und FranzösInnen kreativ. Enthüllung des Exponats durch CDU-Landtagsabgeordneten Marcus Optendrenk am 5. November.

Das Berufskolleg Viersen enthüllt am Montag, 5. November, um 10.15 Uhr in seinen Werkstätten (Nikolaus-Groß-Straße, Eingang Holztechnik) ein ungewöhnliches Drei-Länder-Kunstwerk. Angehende ErzieherInnen der Fachschule für Sozialpädagogik haben ein zweijähriges Kooperationsprojekt mit künftigen Sozialarbeitern aus Granada (Spanien) und Nimes (Frankreich) gemeinsam künstlerisch verarbeitet. Der CDU-Kreisvorsitzende und Landtagsabgeordnete Marcus Optendrenk wird als Schirmherr die Präsentation des Exponats vornehmen.

Die insgesamt 40 Auszubildenden hatten sich intensiv über die jeweils landestypische Gestaltung der sozialen Arbeit in Deutschland, Spanien und Frankreich ausgetauscht. Dabei konnten sie im jeweiligen Gastland Einrichtung der Kinder- und Jugendhilfe sowie der Behinderten- und Integrationsarbeit kennen lernen. Aus der gemeinsamen kreativen Reflexion der pädagogischen Arbeit entstand ein Kunstwerk aus 45 kleinen Leinwänden, die sich in ganz unterschiedlicher Zusammensetzung zu einem immer neuen Gesamtkunstwerk fügen. Dieses Symbol für europäische Einigkeit in Vielfalt soll nach der Enthüllung zunächst einige Monate in Frankreich gezeigt werden, bevor es ab April 2019 an verschiedenen Orten des Kreises Viersen zu bewundern sein wird und dann die Reise nach Spanien antritt. Unterstützt wurden die Auslandspraktika vom Deutsch-Französischen Jugendwerk (DFJW) und der Akademie Montpellier.

Die Koalitionsfraktionen CDU und FDP haben gestern Abend einen Antrag im Landtag beschlossen, um den illegalen Gülleimporten an den Niederrhein und insbesondere in den Kreis Viersen Herr zu werden.

Das NRW-Umweltministerium hat Anfang September dem Umweltausschuss des Landtags berichtet, dass offenbar im großen Umfang unerlaubte Gülleimporte nach Nordrhein-Westfalen stattfinden. Bei Überprüfungen ist festgestellt worden, dass rund ein Drittel der Güllelieferungen nach NRW falsch dokumentiert worden sind. Lieferungen gingen an nicht vorhandene Betriebe, falsche Adressen oder zu Betrieben, die auf Nachfrage angaben, gar keine Lieferung erhalten zu haben.

Diesen Missstand gilt es zu untersuchen und zu beheben. „Wir fordern unter anderem die lückenlose Erfassung von grenzüberschreitenden Gülletransporten“, sagt der FDP-Landtagsabgeordnete Dietmar Brockes. „Das bestehende, aus Zeiten der rot-grünen Vorgängerregierung stammende System ist lückenhaft und fehleranfällig. Gemeinsam mit unseren niederländischen und niedersächsischen Nachbarn müssen wir eine Regelung auf den Weg bringen, mit der unerlaubte Gülleimporte künftig verhindert werden“, fordert Brockes.

Dr. Marcus Optendrenk, Landtagsabgeordneter der CDU, erklärt: „Die illegalen Gülletransporte werden nicht mit in die Nährstoffbilanz eingerechnet. Sie belasten aber zusätzlich das Grundwasser. Das ist nicht hinnehmbar.“

In dem gemeinsamen Antrag beauftragen die Fraktionen von FDP und CDU die Landesregierung damit, die Gülleimporte vom Gülleproduzenten bis zum Endabnehmer nachvollziehbar zu machen. Zudem sollen behördliche Einsätze gegen unerlaubte Gülleimporte in Abstimmung mit den betroffenen Kreisbehörden und der Landwirtschaftskammer durchzuführen.

Auch der CDU-Landtagsabgeordnete Dr. Stefan Berger sieht dringenden Handlungsbedarf: „Um die Knackpunkte der bestehenden Praxis zu beseitigen, laufen bereits Gespräche zwischen den Umweltministerien. Wir benötigen ein funktionierendes System aus Kontrolle und Gegenkontrolle“, erläutert Berger.

Die vollständige Pressemitteilung finden Sie hier: Offensive gegen illegale Gülletransporte

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