9.
September 2011
CDU-Landtagsabgeordneter
Dr. Stefan Berger: "Der Gesetzentwurf ist eine
faire Umsetzung des Schulkonsenses"
"Es ist unsere
Handschrift, die dieser Schulkonsens trägt",
erklärt der Viersener CDU-Landtagsabgeordnete
Stefan Berger.Einstimmig hatte die CDU-Fraktion im
Düsseldorfer Landtag in ihrer Fraktionssitzung am
vergangenen Dienstag den "Gesetzesentwurf zur
Weiterentwicklung der Schulstruktur in
Nordrhein-Westfalen" gebilligt. Der
Gesetzentwurf setzt die Ziele aus dem Schulkonsens
zwischen CDU, SPD und Bündnisgrünen um. Heute wird
der Gesetzentwurf in einer Sondersitzung in den
Düsseldorfer Landtag eingebracht.
"Es ist eine
faire Umsetzung des Schulkonsenses", betont
Stefan Berger. Durch die Verfassungsänderung werde
jetzt ein vielfältiges Schulsystem für
Nordrhein-Westfalen festgelegt, so Berger. Und die
neue Sekundarschule verbinde die Qualität von
Haupt- und Realschule mit weiterführenden
Möglichkeiten, die ein attraktives Schulangebot
auch bei zurückgehenden Schülerzahlen ermöglicht.
Die Verantwortung über die Schulform liege bei den
Schulträgern vor Ort. Dabei definiere der
Gesetzestext Regelungen, die den regionalen
Schulkonsens erforderten.
"Gewinner sind
die Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und
Lehrer sowie die Eltern in
Nordrhein-Westfalen", erklärte Berger. Denn es
sei nun Planungssicherheit für zwölf Jahre
gegeben, so der Abgeordnete. Der Konsens stimme mit
den Siegener Beschlüssen der CDU-NRW überein:
Realschulen und Gymnasien sind durch die
Verfassungsänderung gesichert. Die Verbundschule
wird als Sekundarschule weiterentwickelt. Die
Zweizügigkeit wird im Verbund ermöglicht und
sichert damit ein weiterführendes Schulangebot vor
Ort. Das Ziel kleinerer Klassen wurde erreicht.
Stefan Berger resümiert: "Der Geist des
Schulkonsenses ist umgesetzt."
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