Presseinfo
vom 22.
Juli 2011
Christian
Weisbrich: Haushalt 2012 -
Finanzminister Walter-Borjans spart nicht
"Finanzminister
Walter-Borjans spart nicht. Er hat bis jetzt nicht
gespart, und er macht auch bisher keine Anstalten,
zu sparen." Das erklärt der finanzpolitische
Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Christian
Weisbrich. In ersten vagen Äußerungen habe
SPD-Finanzminister Walter-Borjans heute seine
Vorstellungen über den Haushalt 2012 gemacht.
"Was war das eigentlich? Auf jeden Fall nichts
Handfestes und schon gar keine Eckpunkte",
wundert sich Weisbrich. Der CDU-Finanzexperte hatte
deshalb schon in der vorigen Woche Finanzminister
Walter-Borjans angeschrieben und ihn auf die
Haushaltsordnung des Landes aufmerksam gemacht,
wonach der Entwurf des Haushaltes bis Ende September
eingebracht werden müsse. Dieser Termin sei nicht
mehr zu halten, betont Weisbrich. "Denn
worüber sollen die Ressorts beraten, wenn es keine
konkreten Zahlen gibt? Und die schon lange
angekündigten Effizienzteams sind auch noch nicht
unterwegs. Bis jetzt versprüht Finanzminister
Walter-Borjans zum Haushalt 2012 nur heiße
Luft." Für den CDU-Finanzexperten ist das
Haushaltsjahr 2008 die Messlatte, an der sich
Finanzminister Walter-Borjans messen lassen muss.
2008 hatte der Haushalt ein Volumen von 51
Milliarden Euro, die Netto-Neuverschuldung betrug
1,1 Milliarden Euro, gleichzeitig bildete der
damalige CDU-Finanzminister Linssen eine Rücklage
von 1,3 Milliarden Euro. Für 2012 hat der
Finanzminister eine Steigerung des Haushaltsvolumens
auf 58 Milliarden Euro angekündigt bei zu
erwartenden Mehreinnahmen von 1,6 Milliarden Euro
gegenüber 2008. Weisbrich: "Die Schere
zwischen Einnahmen und Ausgaben klafft immer weiter
auseinander. Das ist alarmierend. Wie eigentlich
will diese Landesregierung so die Schuldenbremse in
2020 schaffen. Trotz aller Versuche, weichzuspülen:
Frau Kraft bleibt die Schuldenkönigin."
|