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Presseinfo
vom 13.
März 2011
Weisbrich/Dr. Berger: CDU
hat ein klares Signal gesetzt
Der Landesparteitag
der CDU hat am Wochenende ein klares Signal gesetzt:
Entweder die Landesregierung rückt ab von ihrer
Verschuldungsorgie oder die CDU beantragt die
Auflösung des Landtags und Neuwahlen. Die beiden
direkt gewählten Landtagsabgeordneten für den
Kreis Viersen, Christian Weisbrich und Dr. Stefan
Berger, unterstützen diese Forderung von Norbert
Röttgen mit allem Nachdruck. Ihre Begründung:
"Frau Kraft ist die einzige Regierungschefin in
Europa, die Verschuldung zur Staatsphilosophie
erklärt hat. Sie missachtet in voller Absicht das
Stabilitätsgesetz des Bundes und die Verfassung des
Landes, um Wahlversprechungen zu finanzieren, für
die das vorhandene Geld einfach nicht
ausreicht." Die Abgeordneten belegen ihre
harsche Kritik u.a. damit, dass Frau Kraft für 2010
einen absoluten Verschuldungsrekord in Höhe von 8,4
Mrd. Euro geplant habe, obwohl nicht einmal die
Hälfte dieser Summe nach der Landesverfassung
zulässig sei. "Deshalb", so Berger und
Weisbrich, "hat die CDU-Landtagsfraktion gegen
den Nachtragshaushalt 2010 geklagt und die Mehrheit
der Prozessbeobachter rechnet damit, dass der
Verfassungsgerichtshof am 15. März den eklatanten
Rechtsbruch von Frau Kraft stoppen wird."
Dennoch beabsichtige Rot-Grün nach der im Landtag
eingebrachten Finanzplanung bis zum Jahr 2015
nochmals 30 Milliarden Euro zusätzliche Schulden zu
machen. Damit solle das Wohlwollen der Linken
erkauft werden, ohne deren Stimmen Frau Kraft im
Landtag keine Mehrheit habe. Würde diese Politik
verwirklicht, so müssten die jährlichen
Zinsausgaben um wenigstens 1 Milliarde Euro
ansteigen. Dieser "Marsch in den
Verschuldungsstaat muss zwingend gestoppt
werden" sind Berger und Weisbrich überzeugt.
"Wenn Frau Kraft nicht einlenkt und von ihrer
unseligen Griechenlandmentalität ablässt, ist nach
der für den 19. Mai geplanten Verabschiedung des
Landeshaushaltes 2011 ein erneuter Gang vor das
Verfassungsgericht unvermeidlich. Davon lassen wir
uns auch durch Neuwahl-drohungen der SPD nicht
abbringen. Ganz im Gegenteil, um den taktischen
Spielchen ein Ende zu bereiten, wird die CDU bei
Verabschiedung eines erneut verfassungswidrigen
Haushalts selbst Neuwahlen beantragen." Damit
sei die SPD in eine selbstgestellt Falle getappt.
Falls sie Neuwahlen ablehne, sei sie blamiert und
müsse in Kauf nehmen, dass das Verfassungsgericht
sie erneut zur Haushaltskorrektur zwinge. Der auf
Schulden gegründete Politikentwurf der SPD werde
aber auch dann scheitern, wenn es zu Neuwahlen
käme, weil kein Wahl-ergebnis den von Rot-Grün
geplanten Verfassungsbruch legitimieren könne. Frau
Kraft sollte sich daher gut überlegen, ob sie die
Bürger gleich am Anfang einer Legislaturperiode in
kostspielige Neuwahlen hetzt, oder ob sie die
Verfassung gleich akzeptiert weil das
Verfassungsgericht sie früher oder später doch
dazu zwingen wird."
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