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Presseinfo
vom 27.
Januar 2011
Christian
Weisbrich: Der Vorwurf gegen Finanzminister
Walter-Borjans, er täusche Parlament und Öffentlichkeit,
steht weiterhin im Raum
Zur Diskussion im Haushalts- und Finanzausschuss des
Düsseldorfer Landtags zum Nachtragshaushalt 2010
erklärt der finanzpolitische Sprecher der
CDU-Landtagsfraktion, Christian Weisbrich:
"NRW-Finanzminister Walter Borjans hat heute
den Vorwurf nicht ausgeräumt, er täusche Parlament
und Öffentlichkeit. Denn wortreich und blumig hat
er um die Frage herumgeredet: Wann hat er erfahren,
dass das Land NRW 1,3 Milliarden Euro weniger
Schulden aufnehmen muss als im Nachtragshaushalt
veranschlagt? Warum hat er das in der vorigen Woche
am 19. Januar im Düsseldorfer Landtag verschwiegen?
Denn zu diesem Zeitpunkt kannte er die Tendenz. Und
so war es dann einen Tag später, am 20. Januar,
auch in der Zeitung zu lesen. Die Öffentlichkeit
unterrichtete der NRW-Finanzminister aber erst am
25. Januar. Plötzlich tauchten bei diesem Ablauf
innerhalb von sechs Tagen rund 355 Millionen Euro
Steuermehreinnahmen und 960 Millionen Euro
Minderausgaben auf. Es ist doch kein Zufall, dass
diese in der Summe 1,3 Milliarden Euro exakt dem
Kreditvolumen entsprechen, das der
SPD-Finanzminister als Rücklage bilden wollte. Kein
Wort dazu von dem Finanzminister. Gegen den
Nachtragshaushalt hatten CDU- und
FDP-Landtagsfraktion vor dem Verfassungsgerichtshof
in Münster eine Einstweilige Anordnung beantragt.
Dem hatte der Verfassungsgerichtshoff stattgegeben.
Die CDU-Landtagsfraktion hält auch nach der
heutigen Sitzung des Haushalts- und
Finanzausschusses den Vorwurf gegen Finanzminister
Walter-Borjans aufrecht, er habe Parlament und Öffentlichkeit
getäuscht. Er wird sich in einer Sondersitzung
weiter erklären müssen, die die
CDU-Landtagsfraktion beantragt hat."
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