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Presseinfo
vom 6.
Januar 2011
CDU-Landtagsabgeordneter
Dr. Stefan Berger:
Viersen und
Schwalmtal erhalten in diesem Jahr mehr als
550.000 Euro und 2,2 Millionen Euro weniger Geld
vom Land
"Das gleicht
einer Nacht- und-Nebel-Aktion. So geht man nicht
miteinander um", ärgert sich Dr. Stefan
Berger MdL. Was den CDU-Landtagsabgeordneten
aufbringt, ist die jüngste Modellrechnung zum
Entwurf des Gemeindefinanzierungsgesetzes 2011 und
der Zeitpunkt, zu dem die SPD-Grüne
Landesregierung in Düsseldorf diese
Modellrechnung den Städten und Gemeinden zur
Kenntnis brachte - nämlich ab mittags einen Tag
vor dem Heiligen Abend. Nach Bergers Überzeugung
haben SPD und Grüne in der Düsseldorfer
Landesregierung den Zeitpunkt bewusst gewählt, in
der Hoffnung, dass Weihnachten und der
Jahreswechsel die Horrorzahlen aus Düsseldorf
überlagern. Berger: "Denn die Zahlen sind
ein Offenbarungseid. Viele Gemeinden und Kreise
werden in diesem Jahr erheblich weniger Geld aus
Düsseldorf und gerade nicht zusätzliche Mittel
erhalten. Diese rot-grüne Landesregierung
benachteiligt massiv den ländlichen Raum."
Im Einzelnen sind
auch Viersen und Schwalmtal wie folgt betroffen:
|
Gebiets-
körperschaft
|
Gesamt
zuweisungen (Allgemeine Zuweisungen)
Nachtrag 2010
EUR
|
1
Veränderung
durch Nachtrag 2010
EUR
|
Gesamt-
zuweisungen (Allgemeine Zuweisungen) 2011 -vorläufig-
EUR
|
2
Veränderung
absolut
EUR
|
Veränderung
%
|
|
Schwalmtal
|
7.980.668
|
248.689
|
5.745.668
|
-2.235.000
|
-28,0
|
|
Viersen;
Stadt
|
23.614.468
|
1.063.064
|
23.059.049
|
-555.420
|
-2,4
|
„Die
Modellrechnung wird wie ein Blitz in den Kämmereien
unserer Städte und Gemeinden einschlagen“, ist
sich der CDU-Landtagsabgeordnete sicher. Denn alle
bisherigen Berechnungen in den Städten und
Gemeinden für die Haushalte seien mit den neuen
Zahlen Makulatur.
Ein Grund für die Änderungen in dem Entwurf des
Gemeindefinanzierungsgesetzes sind
die Anpassungen im so genannten
Sozialkostenindex. Damit sollen die Kosten von
Hartz IV in Form eines Soziallastenausgleichs
stärker berücksichtigt werden. Doch der sei viel
höher als gerechtfertigt, klagt der
Landtagsabgeordnete. „Davon profitieren die Städte,
der ländliche Raum zahlt die Zeche.“ Weil die
Landesregierung darüber hinaus auch die fiktiven
Hebesätze höher angesetzt habe, bleibe vielen
Gemeinden nichts anderes übrig, als die tatsächlichen
Hebesätze anzupassen. Berger: „So brutal wie
diese rot-grüne Landesregierung unter Frau Kraft
und Innenminister Jäger hat noch keiner zuvor in
die Städte und Gemeinden durchregiert. Das lässt
Schlimmes ahnen für die nächsten Jahre.“
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