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Presse-Information
vom 10.8.2010
Landtagsabgeordneter
Dr. Stefan Berger: Lockerung der
Eigenbedarfsgrenzen falsches Signal - Erhöhung
der Belastung im Kreis Viersen
Als falsches
Signal an Kinder und Jugendliche bewertete der
Viersener CDU- Landtagsabgeordnete Dr. Stefan
Berger heute die Pläne von Justizminister Thomas
Kutschaty zur Lockerung der erlaubten Drogenmengen
für den Eigenbedarf. "Die Erhöhung der
Grenze von sechs auf zehn Gramm bei Haschisch und
Marihuana ist ein trügerisches Signal der
Verharmlosung. Auch von diesen sogenannten weichen
Drogen gehen gesundheitliche Gefährdungen aus,
psychische Abhängigkeit und Kontakt mit weiteren
Drogen drohen.", so Berger. Auch die
Sprecherin der Kreispolizeibehörde habe
bemängelt, dass es für die Polizisten nun noch
schwieriger werde, Unrechtsbewusstsein zu wecken.
Deshalb sehe er eine Bagatellisierung hier und vor
allem bei harten Drogen wie Heroin, Kokain und
Amphetaminen sehr kritisch.
"Es liegt
auf der Hand, dass durch die Erhöhung der
Eigenbedarfsmenge der Grenzverkehr zunimmt. Wenn
die 15 Zollbeamten aus Kaldenkirchen bereits im
vergangenen Jahr 22.000 Kontrollen durchgeführt
haben, zeigt das, von welcher Größenordnung wir
hier sprechen.", so Berger. "Die
Initiative von Minister Kutschaty geht in die
falsche Richtung und bedeutet eine größere
Belastung für die Grenzgebiete und den Kreis
Viersen. Wichtig ist grundsätzlich der Erhalt
einer eigenständigen Kreispolizeibehörde in
Viersen, um vor Ort gezielt und professionell
gegen den Drogenhandel zu arbeiten.", so
Berger weiter.
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