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Presse-Information
vom 20.7.2010
CDU-Landtagsabgeordneter
Dr. Stefan Berger: Schulkonsens gibt es nur dort, wo
die Existenz des Gymnasiums gesichert ist
"Schulkonsens
kann es nur dort geben, wo die Existenz des
Gymnasiums gesichert ist. Das ist die Lehre, die
Nordrhein-Westfalen aus dem Hamburger Volksentscheid
gegen das gemeinsame Lernen bis zur sechsten Klasse
ziehen muss." Das erklärt der
CDU-Landtagsabgeordnete Dr. Stefan Berger. Die
Hamburger Mahnung komme da gerade zur rechten Zeit,
meint der Christdemokrat mit Blick auf den vor zwei
Wochen unterzeichneten Koalitionsvertrag von SPD und
Grünen in der NRW-Landeshauptstadt Düsseldorf.
Denn auch SPD und Grüne "schwärmen" von
einem gemeinsamen Lernen in der fünften und
sechsten Klasse. Aber die "eine Schule für
alle" gefährde das Gymnasium. "Deshalb
ist das mit uns nicht zu machen." Daran ändere
auch nichts das Beteuern von SPD und Grünen, man
wolle diese Schule nicht "von oben herab"
befehlen, sondern im gemeinsamen Diskurs mit den
Betroffenen einrichten. Berger: "Denn SPD und
Grüne haben auch erklärt, dass nach ihrem Willen
30 Prozent der Schulen das gemeinsame Lernen in der
fünften und sechsten Klasse einführen sollen.
Diese Marke ist gesetzt." Die CDU stehe dagegen
zu der Schulvielfalt, "wie wir sie hier in
unserer Stadt vorfinden. Das müssen wir weiter
entwickeln."
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