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Presse-Information
vom 19.7.2010
Christian Weisbrich:
Linssens Schuhe sind zu groß für seinen Nachfolger
Zu den Plänen von Finanzminister Walter-Borjans,
die Schulden zu erhöhen und eine Bettensteuer
einzuführen, erklärt der haushalts- und
finanzpolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion,
Christian Weisbrich: "Die neue rot-grüne
Landesregierung hat ein sehr einseitiges Konzept, um
ihre finanziellen Handlungsmöglichkeiten
auszuweiten. Sie setzt ausschließlich auf neue
Schulden und Steuern. Das macht das Interview des
Finanzministers in der heutigen Rheinischen Post
deutlich. Das Wort 'Sparen' kommt dem Finanzminister
offenbar nicht in den Sinn. Stattdessen verbreitet
er Unwahrheiten über Steuerausfälle und die
Notwendigkeit einer höheren Netto-Neuverschuldung.
Herrn Walter-Borjans ins Stammbuch: Finanzminister
Helmut Linssen hat bis auf das Krisenjahr 2008 stets
weniger neue Schulden aufgenommen, als
prognostiziert. Wenn der neue Finanzminister von
diesem Kurs der Solidität jetzt abrücken will,
dann sind Linssens Schuhe einfach zu groß für
Herrn Walter-Borjans. Abenteuerlich sind auch die
Vorschläge des Finanzministers an die Kommunen im
Lande für die Erhebung einer so genannten
Bettensteuer: Abgesehen davon, dass er völlig
ausblendet, ob Städte und Gemeinden diese Steuer überhaupt
erheben dürfen. Borjans' Bettensteuer ist ein bürokratisches
Monster ohne nachhaltige Wirkung. Denn: Die
Bettensteuer kann als Betriebsausgabe abgesetzt
werden und mindert damit die Bemessungsgrundlage für
Gewerbe- und Einkommensteuer. Fazit: Der neue
SPD-Finanzminister setzt genau da an, wo der letzte
SPD-Finanzminister im Jahre 2005 endete: bei
Rekordschulden, Bürokratiemonstern und obskuren
Steuern
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