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Presse-Information
vom 24.3.2010
Christian Weisbrich
Schuldenbremse: Eher legt sich ein Mops einen
Wurstvorrat an, als grüne Linke, rote Linke oder
blutrote Linke eine Haushaltsreserve
"Zum ersten
Mal seit Jahrzehnten hat das Land
Nordrhein-Westfalen im Jahr 2008 weniger Geld
ausgegeben als eingenommen. Mehr Einnahmen als
Ausgaben, das ist die Basis einer soliden
Finanzwirtschaft. Eine solche Ausgabendisziplin hat
es in rot-grünen Regierungszeiten nicht
gegeben." Das erklärte der der
stellvertretende Vorsitzende der
CDU-Landtagsfraktion, Christian Weisbrich, heute im
Düsseldorfer Landtag. In der Diskussion ging es um
die Aufnahme einer so genannten Schuldenbremse in
die Verfassung des Landes Nordrhein-Westfalen. Doch
was die SPD-Bundestagsfraktion seinerzeit im
Deutschen Bundestag mit beschloss, mochten ihre
SPD-Kolleginnen und Kollegen im Düsseldorfer
Landtag nicht mittragen. SPD und Grüne verweigerten
der Schuldenbremse ihre Zustimmung. Weisbrichs
Fazit: "Eher legt sich ein Mops einen
Wurstvorrat an, als grüne Linke, rote Linke oder
blutrote Linke eine Haushaltsreserve." Damit
versündigten sich SPD und Grüne im Düsseldorfer
Landtag an der Generationengerechtigkeit,
kritisierte der CDU-Finanzexperte. Weisbrich:
"Das ist Finanzpolitik auf dem Rücken der
kommenden Generationen." Die Schuldenbremse
verpflichte die politisch Handelnden künftig auf
den Grundsatz des Haushaltsausgleichs ohne
Kreditaufnahme. Die neuen Regeln sollten ab 2020
gelten, gleichzeitig sollten bis 2019 Regelungen zur
Rückführung der Nettokreditaufnahme greifen.
Weisbrich: "Wir haben in den vergangenen fünf
Jahren den Ausstieg aus der Schuldenfalle
eingeleitet. Mit einer soliden und verantwortlichen
Finanzpolitik erhalten wir unseren Kindern und
Enkeln die politische Freiheit zur Gestaltung einer
hypothekenfreien Zukunft."
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