|
Presse-Information
vom 13.7.2010
Berger: "NRW-Minderheitsregierung
in der Hand der Linken"
Der Viersener
Landtagsabgeordnete Dr. Stefan Berger äußerte sich
heute im Düsseldorfer Landtag zum Inhalt des
rot-grünen Koalitionsvertrages. "Die Lektüre
dieses Dokuments stimmt bedenklich. Ob es sich um
das geplante schulpolitische Sofortprogramm handelt
oder um ein mehr an Steinkohle: der
Koalitionsvertrag führt mit Volldampf in die
Vergangenheit ohne den Mut, Probleme wie die
Verschuldung in NRW überhaupt anzugehen.
Stattdessen sollen insgesamt 9 Milliarden Schulden
in diesem Jahr gemacht werden, das sind 18 Prozent
des Haushaltes 2010. Rot-grüne Sparvorschläge
sucht man hingegen vergeblich.", so Berger.
Interessant für
den Kreis Viersen werde es sein, die Position der
künftigen Landesregierung zu wichtigen regionalen
Projekten wie dem Eisernen Rhein oder der
Eigenständigkeit der Polizeibehörden in Krefeld,
Viersen und Mönchengladbach zu beobachten.
"Ich werde im Parlament die Position der Region
weiter vertreten, den Widerstand gegen den Eisernen
Rhein artikulieren und mich für den Erhalt der
Kreispolizeibehörde Viersen einsetzen. Hier werde
ich mit der Minderheitsregierung einen hoffentlich
konstruktiven Dialog führen.", so Berger.
Im Schulbereich
müsse die CDU-Fraktion im Landtag für das
dreigliedrige Schulsystem und den Erhalt der
Gymnasien kämpfen. "Wir haben hervorragende
Gymnasien in Viersen, Willich und Schwalmtal. Wir
müssen verhindern, dass die Gymnasien wie
Lise-Meitner, St. Bernhard, Albertus-Magnus oder St.
Wolfhelm mittelfristig vor die Wand gefahren
werden.", so der Abgeordnete. Die Ankündigung
von SPD und Grünen, in den nächsten fünf Jahren
30 Prozent der weiterführenden Schulen in
Gemeinschaftsschulen umzuwandeln, sei der klare
Einstieg in die Einheitsschule.
"Stabile
politische Verhältnisse für unser Land hätte es
in einer Großen Koalition gegeben. Das hat die SPD
aber nicht gewollt. Stattdessen erhält NRW jetzt
die linksorientierteste Landesregierung, die das
Land jemals hatte.", so Berger. "Auch an
der aktuellen Diskussion um die schnellere
Abschaffung der Studienbeiträge wird deutlich: die
SPD ist in Wahrheit in den Händen der Linkspartei
und wird den Wettlauf um mehr Sozialleistungen
verlieren."
|