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Presse-Information
vom 18.11.2010
Christian
Weisbrich: Die Ergänzung zum Nachtragshaushalt wird
so lange weichgespült, bis die Linke ihm zustimmen
kann "
Der Verdacht der Bilanzfälschung bleibt
bestehen." So bewertet der finanzpolitische
Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Christian
Weisbrich, die Ergänzung der grün-roten
Minderheitsregierung zum Nachtragshaushalt. Diese
Ergänzung wurde am vergangenen Dienstag im Kabinett
beschlossen und erst heute den Fraktionen
zugeleitet. Trotz erheblicher Steuermehreinnahmen
bleibe NRW auf Rekordverschuldungskurs, klagt der
CDU-Finanzexperte. "Statt einen neuen
Nachtragshaushalt aufzulegen, wie die CDU im
Düsseldorfer Landtag es empfiehlt, doktert die
grün-rote Minderheitsregierung weiter an ihrer
Vorlage herum, und was kommt heraus? Eine
Nettoneuverschuldung von 8,4 Milliarden Euro statt
8,9 Milliarden Euro. Dabei wäre eine 5 vor dem
Komma möglich. Das ist in Anbetracht der
Steuermehreinnahmen mehr als mager." Und ans
Sparen oder konsolidieren denke diese grün-rote
Minderheitsregierung auch weiterhin nicht. Weisbrich:
"Dieser Nachtrag wird so lange weich gespült,
bis die Linke ihm zustimmen kann. Die Rauchsignale
sind deutlich: die Linke dreht schon bei."
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