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Presse-Information
vom 28.10.2010
Christian
Weisbrich: SPD leidet an Wahrnehmungsstörung
Anlässlich der heutigen Expertenanhörung im Haushalts-
und Finanzausschuss zum Nachtragshaushalt von SPD und
Grünen erklärt der finanzpolitische Sprecher der
CDU-Landtagsfraktion, Christian Weisbrich: "Die SPD
leidet an Wahrnehmungsstörung. Die Sachverständigen
haben heute deutlich erklärt, dass der vorgelegte
Nachtragshaushalt verfassungswidrig ist. Damit ist
unsere Position bestätigt. Die Sachverständigen haben
ausgeführt, dass aufgrund des allgemeinen
wirtschaftlichen Aufschwungs weder eine Störungslage
vorliege, noch die von der Landesregierung geplanten
Maßnahmen geeignet seien, eine angebliche Störungslage
zu beseitigen. Trotz steigender Steuereinnahmen bleibt
die Minderheitsregierung bei ihrer Linie und will die
Nettoneuverschuldung um 2,3 Milliarden Euro auf den
Rekordwert von 8,9 Milliarden Euro erhöhen. Während
alle anderen Bundesländer ernsthaft ihre Haushalte
konsolidieren, hält Frau Kraft weiter an ihrer
fahrlässigen Verschuldungspolitik fest und legt damit
zukünftige Generationen in Fesseln."
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