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Presse-Information
vom 9.6.2009
Christian Weisbrich MdL:
WestLB: Äußerungen der Grünen
unverantwortliche Panikmache
"Die Grünen im Düsseldorfer Landtag haben es bis heute nicht
begriffen: eine Bürgschaft ist keine Ausgabe, eine Risikoerwartung ist
kein Verlust und ein Risikoschirm ist keine Tüte voller Geld." Das
erklärt der stellvertretende Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion,
Christian Weisbrich und ergänzt: "Es liegen neue Berechnungsformen
der BaFin zugrunde, die bei gleichen Ausfallwahrscheinlichkeiten zu einer
höheren Garantiesumme führen." Die Behauptungen von Frau Löhrmann
seien daher unhaltbar und unverschämt. Die Grünen hätten unter ihrer
Regierungsverantwortung zugelassen, dass die WestLB vor die Wand gefahren
wurde. "Unter Rot-Grün waren in den Jahren 2002 bis 2004, in der es
keine historische Finanzmarktkrise gab, 4,8 Milliarden Euro tatsächlicher
Verlust eingetreten. Die Bündnisgrünen haben aber keine Veränderungen
des Geschäftsmodells vorgenommen.", stellt Weisbrich klar. Demgegenüber
beträgt aktuell der Verlust aus dem Risikoschirm für das Land
Nordrhein-Westfalen 107 Millionen Euro. "Die Grünen sind
unverantwortlich, indem sie Panikmache auf Kosten der Mitarbeiter der
WestLB betreiben. Frau Löhrmann hat bei ihrer Pressegeilheit wohl
vergessen, welche Marktauswirkungen zu Lasten des Instituts ihre
Falschmeldungen haben können.", mahnt der CDU-Wirtschaftsexperte.
Weisbrich fordert die Grünen auf, wieder zu einer sachlichen Debatte zurückzukommen.
Ein ernsthaftes Bemühen um eine Lösung der Probleme bei dem Geldinstitut
sei bis heute von den Bündnisgrünen nicht zu erkennen. "Frau Löhrmann
habe offenbar die WestLB längst abgeschrieben. Die CDU steht zur WestLB
und setzt sich für die Zukunft ihrer Mitarbeiter ein.", so Weisbrich
abschließend.
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