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Presse-Information
vom 2.12.2011
Bund unterstützt Ausbildungsmobilität Berlin
Der stellvertretende Vorsitzende der
Arbeitnehmergruppe der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen
Bundestag, Uwe Schummer MdB stellt fest: "Ab
2012 wird die von der rot-grünen Bundesregierung
2003 beendet Investitionsförderung für
Ausbildungswohnheime aufleben. Dies wurde mit den
Haushaltsberatungen entschieden. Damit ist ein
schwerer Fehler von SPD und Grünen korrigiert. In
einem europäischen Bildungsraum werden
Ausbildungswohnheime immer wichtiger." Auf
Antrag der Regierungskoalition wurde die Förderung
des Jugendwohnens in Paragraph 80 a Sozialgesetzbuch
III wieder eingeführt. In den 550 bundesweit
vorhandenen Jugendwohnheimen übernachten jährlich
250.000 Jugendliche und junge Erwachsene. Durch die
pädagogische Betreuung sinkt auch die
Abbrecher-Quote bei den dort untergebrachten
Auszubildenden von 25 auf fünf Prozent. Uwe
Schummer: "Jugendwohnen ist ein Erfolgsrezept.
Bei den Trägern des Jugendwohnens herrscht seit dem
Ausstiegsbeschluss von Rot-Grün ein enormer
Investitionsstau. Wir schaffen nun wieder
Planungssicherheit und eröffnen Perspektiven."
Auch vor dem Hintergrund wachsender Mobilität in
Europa ist Jugendwohnen bedeutsam. Hier finden
Jugendliche aus ganz Europa Ansprechpartner und
familiäre Nähe. Doch auch in Deutschland können
durch Jugendwohnheime lange Anreisen zum
Blockunterricht während der Ausbildung erspart
werden. Die Förderung erfolgt aus dem Haushalt der
Bundesagentur für Arbeit. Dabei ist der Punkt
Eingliederungshilfe erweitert worden. Er heißt nun
"Präventive Sondermaßnahmen zur Verbesserung
der Ausbildungschancen junger Menschen (inklusive
Förderung von Jugendwohnheimen)."
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