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Presse-Information
vom 19.12.2011
Uwe Schummer, MdB: Bahnprivileg wird gestrichen
Der heimische
Bundestagsabgeordnete Uwe Schummer begrüßt, dass
Bund und Bahn die Vereinbarung getroffen haben, die
Lärmbelästigung durch den Schienenverkehr zu
senken. Die Bahn tauscht Bremsbeläge bei rund
180.000 Güterwaggons bis zum Jahr 2020 gegen
"Flüsterbremsen" aus.
Zur Finanzierung
des Projekts werden ab dem Fahrplanwechsel 2012 die
Trassengebühren um 3,1 Prozent erhöht. Zusätzlich
soll der Umbau auf die neuen Bremsen durch einen
Lärmzuschlag für Güterzüge finanziert werden.
Desweiteren stockt das Bundesverkehrsministerium
seine Mittel um 152 Millionen Euro auf. Die so
zwischen Bund und Bahn geteilten Gesamtkosten von
rund 310 Millionen Euro ermöglichen eine
Reduzierung des Lärms um zehn Dezibel je Zug.
Der bislang
geltende Schienenbonus soll 2017 auslaufen. Dieser
erlaubt dem Schienenverkehr gegenüber der Straße
einen höheren Lärmgrenzwert von fünf Dezibel. Um
der neuen Lärmschutzregelung bis dahin gerecht
werden zu können, muss die Deutsche Bahn schon in
aktuellen Schienenprojekten mehr in den Lärmschutz
investieren.
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