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Presse-Information
vom 16.12.2011
Uwe Schummer: Löhrmann lässt Azubis hängen
"Die
Kultusministerkonferenz (KMK) muss ihren Irrweg
verlassen. Berufliche Ausbildung und Abitur sind
gleichwertig," betont der Obmann der
CDU/CSU-Bundestagfraktion, Uwe Schummer MdB und
meint damit einen Beschluss der
Kultusministerkonferenz ab. Diese blockiere mit der
höheren Einstufung des Abitur den Deutschen
Qualifikationsrahmen für lebenslanges Lernen (DQR).
"Dabei ist auch die nordrhein-westfälische
Kultusministerin, Frau Sylvia Löhrmann. Ihre
Aufgabe ist es, unsere Auszubildenden zu vertreten
und diese nicht länger zu diskriminieren,"
fordert Schummer.
Eine Einstufung des
Abiturs auf Stufe fünf des DQR und der
Berufsausbildung auf Stufen drei und vier sei aus
drei Gründen falsch.
1. Diese Einstufung
sei widersinnig. Wer ein Abitur habe, könne durch
eine Berufsausbildung seine berufliche Qualifikation
nicht verschlechtern.
2. Diese Einstufung
verkenne die Zielrichtung des DQR. Dargestellt
werden solle die berufliche Qualifikation für die
Wirtschaft, nicht die akademische Wertigkeit.
3. Diese Einstufung
diskriminiert und verschließt berufliche Chancen.
Wer berufliche Bildung als "geringwertig"
einstufe, verkenne ihre Qualität. Das Signal an die
Wirtschaft sei: Menschen mit beruflicher Bildung
hätten eine minderwertige Ausbildung.
"Ich erwarte
von Frau Löhrmann, dass sie sich für eine
Gleichwertigkeit von Berufsausbildung und
Allgemeinbildung einsetzt. Nordrhein-Westfalen hat
auch hier eine soziale und gesellschaftliche
Verantwortung, die es zur Zeit nicht erfüllt."
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