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aus der CDU Region Kreis Viersen
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Presse-Information
vom 23.09.2010
Vielfalt der
Schullandschaft erhalten
Viersener CDU gegen rot-grüne
"Schulversuche"
VIERSEN.
Die CDU Viersen ist über die Pläne der
rot-grünen Minderheitsregierung, flächendeckend
Gemeinschaftsschulen einführen zu wollen, derzeit
wenig begeistert. Schulministerin Sylvia Löhrmann
möchte im ganzen Land bestehende weiterführende
Schulen in Gemeinschaftsschulen umwandeln und
diese als Schulversuchsmodelle laufen lassen. Für
den Viersener CDU-Vorsitzenden Paul Mackes ist
dies der Versuch die Einheitsschule durch die
Hintertür einzuführen. "Die Pläne sehen
vor, rund 30 Prozent aller weiterführenden
Schulen zu Gemeinschaftsschulen umzuwandeln, bei
dieser Größenordnung kann von einem Versuch
nicht die Rede sein", so der heimische
CDU-Chef. Für die Viersener CDU ist klar, dass
man sich in der Stadt Viersen auf diese Art des
Umbaues der Schullandschaft nicht einlassen wird.
"Viersen ist eine Schulstadt mit einem
vielfältigen Angebot. Unsere Schülerinnen und
Schüler werden individuell gefördert und können
die für sie persönlich beste Schulform
besuchen", beschreibt der
CDU-Fraktionsvorsitzende Stephan Sillekens die
Viersener Schullandschaft. In Viersen gibt es
neben drei Gymnasien, zwei Realschulen und zwei
Hauptschulen auch eine Gesamtschule. Aus Sicht der
CDU ist es also absolut überflüssig, eine
Gemeinschaftsschule einzurichten. "Wir wollen
keine Gleichmacherei, sondern ein Angebot, das
sich nach den Bedürfnissen der Schüler richtet
und die Wahlfreiheit der Eltern erhält",
macht Paul Mackes die CDU-Position deutlich. Das
Modell der SPD/Grünen in NRW sieht außerdem eine
Bevorzugung der Gemeinschaftsschulen gegenüber
den anderen Schulformen vor. Lehrerinnen und
Lehrer sollen mit einer geringeren
Unterrichtsstundenanzahl und besserer
Schulausstattung geködert werden. "Es darf
keine einseitige Bevorzugung zu Gunsten der
Gemeinschaftsschule geben. Alle Schulformen haben
das Recht auf erstklassige Lernbedingungen und
eine angemessene Ausstattung. Diese Verhältnisse
wird es mit uns nicht geben", konkretisiert
Stephan Sillekens die derzeitige CDU-Ablehnung der
rot-grünen Pläne zur Gemeinschaftsschule.
"Die Landesregierung sollte sich besser
darauf konzentrieren, die Lernbedingungen in den
einzelnen Schulen zu verbessern, als an den
Strukturen herumzubasteln" so Mackes weiter
"die Lernbedingungen bestimmen den Lernerfolg
und nicht die Struktur".
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