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PRESSE
AKTUELLES
Presseinfo
vom 20.
Januar 2011
Stefan
Berger und Peter Preuß:
Werkstattjahr - Schneider hält nicht Wort
"So sieht die Chancengerechtigkeit von SPD
und Bündnisgrünen aus: Sie wollen das
erfolgreiche Projekt Werkstattjahr nicht
weiterführen. Auf der Strecke bleiben die
Jugendlichen, die nach der Schule keine berufliche
Perspektive haben. Das ist zutiefst
unsozial." Das erklärt der
CDU-Landtagsabgeordnete Stefan Berger. Die
CDU-Landtagsfraktion hatte das Werkstattjahr auf
die Tagesordnung des Düsseldorfer Landtags
gesetzt. Die "Landesregierung muss
erfolgreiches Werkstattjahr weiter
fortführen" fordern die Christdemokraten im
Düsseldorfer Landtag.
In der
Begründung verwies Berger darauf, dass 2009/2010
rund 70 Prozent der Teilnehmer im Werkstattjahr
eine Anschlussperspektive fanden. "Es stehen
pro Jahr rund 5000 Plätze im Werkstattjahr zur
Verfügung, die bisher mit 100 Millionen Euro aus
ESF- Mitteln gefördert wurden." Selbst der
nordrhein-westfälische Sozialminister Schneider
musste in der Debatte einräumen, dass das
Werkstattjahr eine Lücke schließe. Als
DGB-Vorsitzender von NRW hatte er sogar noch an
der Entstehung des Werkstattjahres mitgewirkt. Und
im Ausschuss für Arbeit, Gesundheit, Soziales und
Integration hatte der Arbeitsminister bei der
Vorstellung der politischen Schwerpunkte der
Landesregierung im vorigen Oktober wörtlich
erklärt (DS 15/43, Seite 9): "Das
Werkstattjahr zeigt gute Ergebnisse und wird
fortgesetzt.". Möglicherweise fehle
Schneider in den Regierungsfraktionen der
Rückhalt, mutmaßt der sozialpolitische Sprecher
der CDU-Landtagsfraktion, Peter Preuß. "Es
ist absurd", betont Stefan Berger. "SPD,
Bündnisgrüne und Linke verschließen die Augen
vor der Wirklichkeit. Ab heute tragen sie die
Verantwortung dafür, dass mindestens 5000
Jugendliche nach der Schule ohne
Ausbildungs-Perspektive da stehen."
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