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PRESSE
AKTUELLES
Presseinfo
vom 11.
Oktober 2010
Dr. Stefan Berger
MdL zur Schulpolitik der rot-grünen
Landesregierung
"Kurz nach
Amtsantritt der neuen Landesregierung steht die
Schullandschaft in NRW schon Kopf. Aktuell
verunsichern Frau Kraft und Frau Löhrmann die
Schüler, Eltern und Lehrer mit der angekündigten
Wahlmöglichkeit zwischen G8 oder G9, also dem
Abitur nach acht oder nach neun Jahren. Die
Schulen stehen damit vor großen logistischen und
organisatorischen Problemen.", sagt der
stellvertretende CDU-Kreisvorsitzende und zählt
die entstehenden Probleme auf: Neu angeschaffte G8
Schulbücher werden für G9 unbrauchbar, enorme
Anschaffungskosten für entsprechende G9-Bücher
entstehen; Die derzeitige Personalplanung der
Gymnasien mit Blick auf G8 wird Makulatur, denn
für G9 sind mehr Lehrer notwendig; Zudem gibt es
eine Unsicherheit für Wiederholer: Was passiert
mit denjenigen, die im Zuge von G8 sitzenbleiben
und dann in G9 landen? Auch Schulwechsel werden
unmöglich: Selbst ein Umzug von Schwalmtal nach
Viersen könnte geradezu ausgeschlossen sein,
falls der eine Ort sich für ein G9-Gymnasium und
der andere sich für die G8-Schule entscheiden
sollte; G8 und G9 Abitur an einem Gymnasium, wie
von Schulministerin Löhrmann in Aussicht
gestellt, führt zu bedenklichen Ungleichheiten an
ein und derselben Schule, eine Zweiklassenkultur
entsteht. Neben der Kritik an den Plänen zu G8
und G9 müsse die CDU im Landtag und in den
Kommunen für das dreigliedrige Schulsystem und
den Erhalt der Gymnasien kämpfen.
Die Ankündigung
von SPD und Grünen, in den nächsten fünf Jahren
30 Prozent der weiterführenden Schulen in
Gemeinschaftsschulen umzuwandeln, sei der klare
Einstieg in die Einheitsschule. "Das hat mit
Schulversuchen nichts mehr zu tun. Mit der
Bevorzugung des Modells der Gemeinschaftsschulen
versucht Frau Löhrmann schulpolitische Fakten zu
schaffen und bereits im Schulgesetz vorgesehene
Möglichkeiten wie die Verbundschule
wegzudrücken. So kommen wir geradewegs zur
Einheitsschule. Wir haben hervorragende Gymnasien
in Viersen, Willich und Schwalmtal. Wir müssen
verhindern, dass Schulen wie Lise-Meitner, St.
Bernhard, Albertus-Magnus, Erasmus von Rotterdam
oder St. Wolfhelm mittelfristig vor die Wand
gefahren werden.", so der Abgeordnete.
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