Süchteln. In den letzten Sitzungen der Ausschüsse für Wirtschaftsförderung und Stadtentwicklung wurde die lang ersehnte Perspektivplanung Süchteln präsentiert. Die Reaktion der CDU Süchteln darauf ist eindeutig: "Die vorgestellte Planung muss jetzt mit Hochdruck angegangen werden", unterstreicht der Vorsitzende des Wirtschaftsförderungsausschusses Paul Mackes den dringenden Handlungsbedarf. "Die Wahljahre 2014 und 2015 haben zu einem Stillstand in der Entwicklung Süchtelns geführt." Unterschriftenlisten und Bürgerinitiativen hätten das politische Entscheidungsklima nicht gerade positiv beeinflusst. "Da waren wir einfach zu ängstlich und haben notwendige Entscheidungen verschoben". Jetzt hätten die Netto-Verantwortlichen das gemacht, was sie schon lange angekündigt haben: Der Netto-Markt ist geschlossen, die Nahversorgung in der Innenstadt ist zum Erliegen gekommen. "Jetzt ist der Unmut verständlicherweise groß und die Forderung nach einem neuen Innenstadtmagneten verständlich", weiß auch Erhard Braun, Ortsbürgermeister in Süchteln, "doch die Voraussetzungen für den notwendigen Fortschritt in der Sache sind nun endlich geschaffen". Der Ideenwettbewerb sei abgeschlossen, der Zeitplan stehe und die Beteiligung der Bürger sei als Teil des Verfahrens fest eingeplant. Mackes: "Wir müssen Süchtelns Innenstadt jetzt aus seinem Dornröschenschlaf wachküssen. Dazu sind mutige Entscheidungen notwendig, die wir in diesem Jahr fällen wollen und fällen werden."

Das Thema der Alt-Willicher Bürgerrunde in der Gaststätte "Hött" war u.a. der Festspielsaison 2015 gewidmet. Sabine Mroch, die Vorsitzende des Festspielvereins, konnte ein durchweg positive Bilanz ziehen. Der neue Intendant Jan Bodinus begeisterte mit seinem Programm, dem nationalen Star Michael Schanze und weiteren tollen Schauspielern das Publikum. Auswärtige Besucher nutzten die umliegenden Übernachtungsmöglichkeiten, wobei sogar ein "Festspielmenü" in einem Hotel angeboten wurde. Die Bürgerrundenleiterin Barbara Jäschke und die Teilnehmer der Bürgerrunde waren sich einig, dass die Festspiele eine Erfolgsgeschichte sind und Werbung in den umliegenden Städten vorangetrieben werden sollte. Anschließend stellte sich Werner Hanewinkel, der zukünftige Vorsitzende der Senioren-Union Willich vor und unterbreitete interessante Vorschläge, die Seniorenarbeit in allen 4 Ortsteilen voranzutreiben und vielfältige Hilfen publik zu machen. Thema war auch das Zukunftsprogramm 2020 und die Mitgliederversammlung des CDU Stadtverbandes im November.

WILLICH. Mit Unverständnis haben die Neersener CDU-Mitglieder auf die Forderung der FDP reagiert, sich klar zum Pflegeheim in Neersen zu positionieren, denn der CDU Kandidat für die Landratswahl, Dr. Andreas Coenen, bekennt sich eindeutig zum Bau der Neersener Pflegeeinrichtung. Die Äußerungen von Herrn Dr. Coenen auf der Grillparty der JU bezogen sich lediglich auf allgemeine mit dem Bau einer solchen Einrichtung verbundenen Probleme, so Heinz Amfaldern, stellvertretender Parteivorsitzender der CDU. Durch den Einsatz von Dr. Coenen habe die Anzahl von 37 stationären Pflegeplätzen sogar auf 44 erweitert werden können, was ein größeres Angebot für die Bevölkerung bedeutet. Keinen Zweifel habe Herr Dr. Coenen an der erforderlichen Zustimmung des Kreises zur Errichtung des Pflegeheimes gelassen. Dies wäre knapp fünf Wochen vor der Wahl auch irritierend gewesen, so Nanette Amfaldern, Kreistagsmitglied der CDU, denn in öffentlicher Sitzung des Kreistags am 25.06.2015 und auch im persönlichen Gespräch habe Herrn Dr. Coenen dieses Statement und die Wichtigkeit der Einrichtung für den Ortsteil Neersen nachdrücklich betont. Es mag vielleicht am Wahlkampf liegen, mutmaßt Dr. Robert Brintrup, Mitglied des CDU-Parteivorstands, dass die FDP trommelt, wo es nichts zu trommeln gibt. Alle Neersener Mandatsträger sind sich in Übereinstimmung mit dem Landratskandidaten sicher, dass nach Beschlussfassung am 19.08 2015 im Planungsauschuss und Anfang September im Sozialausschuss auch der Stadtrat in seiner Septembersitzung die entsprechenden Beschlüsse fassen wird und einer Eröffnung 2018 hoffentlich nichts mehr im Wege steht.

image1VIERSEN. Am 09.07.2015 trafen sich die beiden CDU Bürgermeisterkandidaten Dr. Paul Schrömbges aus Viersen und Peter Vermeulen aus Krefeld in Viersen zum gemeinsamen Austausch. "Die interkommunale Zusammenarbeit wird in Zukunft immer wichtiger!", betont Peter Vermeulen. Daher sei es gut, dass sich die beiden schon seit langem kennen und in der kommunalen Praxis schätzen gelernt haben. Themen des Gesprächs waren unter anderem der Ausbau der A52 für den zunehmenden Güterverkehr. "In solch wichtigen Punkten ist ein ständiger Dialog unerlässlich" so Dr. Paul Schrömbges. Die Städte Viersen und Krefeld arbeiten schon heute eng zusammen. Beide Kandidaten sind sich sicher, die Beziehungen der beiden Städte noch ausbauen zu können, um weitere Synergien zu erzeugen. CDU Geschäftsführer Sebastian Achten aus Viersen lobte den guten Austausch und die gute Zusammenarbeit zwischen allen Beteiligten "Wir können nur voneinander profitieren". Beide Kandidaten sind im ständigen Kontakt, um eine nachhaltige Politik am Niederrhein zu gestalten. "Wir am Niederrhein müssen an einem Strang ziehen!", betonen Schrömbges und Vermeulen unsisono.

VIERSEN. Am Samstag, den 18. Juli steht die Junge Union Viersen gemeinsam mit Bürgermeisterkandidat Dr. Paul Schrömbges von 11 - 14 Uhr auf dem Sparkassenvorplatz mit der Fußballradaranlage der Jungen Union NRW. Es gilt: Wer den härtesten Schuss hat, der erzielt die meisten Treffer. Ein Radarmessgerät misst dabei die Abschlaggeschwindigkeit. Die drei härtesten Schüsse werden mit Preisen belohnt: 1. Platz ein Lederball aus dem Borussia Shop, 2. Platz Gutschein aus dem Borussia-Shop 3. Platz Gutschein für das Café Mokka. Nach der Aktion findet um 14 Uhr die Siegerehrung der drei Gewinner statt. Die Junge Union und der CDU-Bürgermeisterkandidat freuen sich auf alle, die Lust haben vorbeizuschauen und mitzukicken!