Yasuo
Inadome ist neuer Kreisvorsitzender des EAK
Auf seiner
diesjährigen Mitgliederversammlung hat der
Kreisverband des Evangelischen
Arbeitskreises (EAK) mit Herrn Yasuo Inadome
einen neuen Vorsitzenden gewählt. Der
langjährige Vorsitzende, Hans Henning von
Bassewitz, zeigte sich sichtlich erfreut
darüber, diese Aufgabe "in gute
Hände" geben zu können und wünschte
seinem Nachfolger viel Erfolg für die
weitere Arbeit. Von Bassewitz wird die
Arbeit weiterhin als einer der beiden
stellvertretenden Vorsitzenden
unterstützen. Zur zweiten Stellvertreterin
wurde Marion Teuber-Helten aus Willich
gewählt. Das Amt der Geschäfts- und
Kassenführerin wird weiterhin von der
Viersenerin Regina Kipper ausgeübt. Als
Beisitzer wurden Erhard Braun und
Wolf-Rüdiger Tödtmann gewählt. Der neue
Vorsitzende, Yasuo Inadome, bedankte sich
bei der Versammlung für das
entgegengebrachte Vertrauen. Er kann für
die weitere Arbeit des EAK auf Erfahrungen
als Beisitzer im Kreisvorstand sowie auf
seine Erfahrungen aus Willich, wo er den
Arbeitskreis leitet, zurückgreifen.
Als
Ehrengast für die Veranstaltung konnte
Rainer Eppelmann auf Einladung des
heimischen Bundestagsagbeordneten, Uwe
Schummer, gewonnen werden. Eppelmann, der in
der letzten Regierung der DDR Minister für
Verteidigung und Abrüstung und nach der
Wiedervereinigung der Bundesrepublik von
1990-2005 Mitglied des Deutschen Bundestages
war, sprach über das Leben, die Politik und
die Religion in der damaligen DDR. Er fand
klare Worte dafür wie sehr sich die
Menschen in der DDR wünschten, die gleichen
Lebensstandards wie die Westdeutschen zu
haben. "95% der Menschen reisten Abend
für Abend aus", beschrieb Eppelmann
das "allabendliche Gucken" der
westdeutschen Fernsehsender ARD und ZDF.
"Die Menschen in der DDR wollten
teilhaben an dem gesellschaftlichen Leben
des Westens." Eppelmann appellierte an
die folgenden Generationen wieder auf mehr
Werteverständnis in der Gesellschaft zu
setzen. Dafür sei es auch wichtig,
"sich häufiger zu erinnern und nicht
zu vergessen".
|