CDU
befürchtet rot-grüne Entschleunigung -
Düsseldorfer Regierung muss sich an Taten
messen lassen
Die CDU im
Kreis Viersen sieht den Infrastrukturausbau
im Kreis nach dem Amtsantritt der
Minderheitsregierung von Rot-Grün im Land
gefährdet. Gerade die in den letzten Jahren
intensiv betriebenen Bahnprojekte dürften
nicht unter dem Regierungswechsel in
Düsseldorf leiden. Dabei geht es vor allem
um die Verlängerung der Regiobahn
Mettmann-Kaarst über Willich und Viersen
nach Venlo und um den zweigleisigen Ausbau
der Strecke Kaldenkirchen-Dülken mit
entsprechendem Lärmschutz. Diese Strecke
soll auch für einen Intercity
Eindhoven-Mönchengladbach-Düsseldorf
nutzbar werden. "Mit dem früheren
Verkehrsminister Lienenkämper waren wir da
sehr weit. Er hat die Projekte auch
gegenüber dem Bund sehr energisch
vorangetrieben. Es ist sehr zu hoffen, dass
es jetzt nicht wieder zu rot-grüner
Entschleunigung kommt, wie sie vor 2005 an
der Tagesordnung war", so der
CDU-Kreisvorsitzende Dr. Marcus Optendrenk.
Er hoffe sehr, dass die Ankündigungen
führender SPD-Politiker aus Land und Kreis
belastbar seien, so Optendrenk. "Wir
werden die neue Regierung in Düsseldorf
nicht an ihren Worten, sondern an ihren
Taten messen", kündigte der
CDU-Vorsitzende an. Die Union werde sich
weiterhin darum bemühen, zu diesen
wichtigen Themen in Kreis und Region einen
überparteilichen Konsens zustande zu
bringen. "Die Erreichbarkeit ist nicht
nur im Gütertransport von zentraler
Bedeutung. Auch der Arbeitsmarkt braucht
einen größeren Radius, damit die Menschen
attraktive Arbeitsplätze auch wahrnehmen
können. Es kann dabei nicht richtig sein,
dass man dafür ausschließlich aufs Auto
angewiesen ist", ist Optendrenk
überzeugt.
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