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Presse-Information vom 19.07.2010
CDU befürchtet rot-grüne Entschleunigung -
Düsseldorfer Regierung muss sich an Taten messen lassen

Die CDU im Kreis Viersen sieht den Infrastrukturausbau im Kreis nach dem Amtsantritt der Minderheitsregierung von Rot-Grün im Land gefährdet. Gerade die in den letzten Jahren intensiv betriebenen Bahnprojekte dürften nicht unter dem Regierungswechsel in Düsseldorf leiden. Dabei geht es vor allem um die Verlängerung der Regiobahn Mettmann-Kaarst über Willich und Viersen nach Venlo und um den zweigleisigen Ausbau der Strecke Kaldenkirchen-Dülken mit entsprechendem Lärmschutz. Diese Strecke soll auch für einen Intercity Eindhoven-Mönchengladbach-Düsseldorf nutzbar werden. "Mit dem früheren Verkehrsminister Lienenkämper waren wir da sehr weit. Er hat die Projekte auch gegenüber dem Bund sehr energisch vorangetrieben. Es ist sehr zu hoffen, dass es jetzt nicht wieder zu rot-grüner Entschleunigung kommt, wie sie vor 2005 an der Tagesordnung war", so der CDU-Kreisvorsitzende Dr. Marcus Optendrenk. Er hoffe sehr, dass die Ankündigungen führender SPD-Politiker aus Land und Kreis belastbar seien, so Optendrenk. "Wir werden die neue Regierung in Düsseldorf nicht an ihren Worten, sondern an ihren Taten messen", kündigte der CDU-Vorsitzende an. Die Union werde sich weiterhin darum bemühen, zu diesen wichtigen Themen in Kreis und Region einen überparteilichen Konsens zustande zu bringen. "Die Erreichbarkeit ist nicht nur im Gütertransport von zentraler Bedeutung. Auch der Arbeitsmarkt braucht einen größeren Radius, damit die Menschen attraktive Arbeitsplätze auch wahrnehmen können. Es kann dabei nicht richtig sein, dass man dafür ausschließlich aufs Auto angewiesen ist", ist Optendrenk überzeugt.