| "CDA
sieht nach Verfassungsgerichtsurteil Chance
für Neuanfang"
Das
Arbeitslosengeld II ist das Instrument, mit
dem Langzeitarbeitslose in unserem Land
versorgt werden. Aber immer wieder hat es
hier seit der Einführung vor 5 Jahren
Streit über die Organisation der ARGEN und
die Höhe der Regelsätze gegeben. Dies
führte zu einer Verunsicherung der Menschen
vor Ort in den Städten und Gemeinden, die
auf diese Hilfe der Gesellschaft zwingend
angewiesen sind. Nach den beiden Urteilen
des Bundesverfassungsgerichtes steht diese
Versorgung der Langzeitarbeitslosen nun vor
einer grundlegenden Neuausrichtung.
"Dies führt natürlich auch zu neuen
Unsicherheiten bei den Betroffenen, aber es
bietet auch die Chance, die Webfehler, die
bei der Einführung gemacht worden sind, zu
korrigieren" so der Viersener
CDA-Vorsitzende Jürgen Moers.
Organisationsbedingt gab und gibt es trotz
der engagierten Arbeit der Mitarbeiter der
ARGEN bei der Bearbeitung der Fälle immer
wieder Verzögerungen, die die
"Kunden" vor tiefgreifende
Schwierigkeiten stellen. "Den Menschen
hier ist es zu recht egal, ob Bund, Land
oder Kommune zuständig ist; für Sie geht
es um die blanke Existenz! Mit den
Erfahrungen der letzten 5 Jahre muss jetzt
eine Organisationsform gefunden werden, die
das umsetzt, was damals versprochen worden
ist: ein bürgernaher Service!" sagte
Karlheinz Omsels, Kreisvorsitzender der
Arbeitnehmerorganisation der CDU. Das
Arbeitslosengeld II bot gerade wegen der
fehlenden Transparenz bei der Bestimmung der
Regelsätze immer wieder Anlass zu
gesellschaftlichen Streit. Während die
einen eine deutliche Erhöhung fordern, wird
von anderen immer wieder die
Auskömmlichkeit der Sätze betont. Auch
hier bietet das Urteil des
Verfassungsgerichtes endlich die
Möglichkeit, diese Fehde ein für allemal
zu beenden: Es muss ein Verfahren entwickelt
werden, mit dem ein bedarfsgerechter
Regelsatz für die Leistungsempfänger und
deren Familien auf der Grundlage
verlässlicher Zahlen transparent ermittelt
werden kann. Nur so kann dieses Streitthema
dauerhaft entschärft werden. Die beiden
Sozialpolitiker der CDU sind sich einig:
"Wir müssen eine Regelung finden, die
den Menschen vor Ort das Leben erleichtert!
Und zwar sowohl den Menschen, die auf die
Leistungen der Gesellschaft angewiesen sind,
als auch den Menschen, die diese Leistungen
über ihre Steuern finanzieren
müssen." Denn nur so kann die
notwendige Akzeptanz dieser gesellschaftlich
so wichtigen Aufgabe erreicht werden.
Herausgeber:
CDA Stadt- und Kreisverband Viersen, Dr.
Jürgen Moers und Karlheinz Omsels
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